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    Basketball WM Männer

    vor 19 Stunden

    Kein direktes Duell mit den Nationalteams

    "Wir werden uns wiedersehen": Wembanyama richtet Botschaft an Doncic

    Frankreich trifft in der WM-Qualifikation auf Slowenien, muss dabei aber auf das erhoffte Superstar-Duell verzichten. Victor Wembanyama bedauert die Abwesenheit von Luka Doncic und richtet seinen Blick auf das große Ziel.

    Luka Doncic und Victor Wembanyama werden mit ihren Nationalmannschaften nicht direkt aufeinandertreffen.
    Luka Doncic und Victor Wembanyama werden mit ihren Nationalmannschaften nicht direkt aufeinandertreffen. Gary A. Vasquez-Imagn Images

    Vor dem Qualifikationsspiel am Donnerstag in Paris sprach Victor Wembanyama ausführlich über das Duell mit Slowenien. Wie der französische Journalist Emmanuel Laurin im Rahmen eines Medientermins für BasketUSA dokumentierte, hätte der neue Kapitän der Franzosen gerne gegen Luka Doncic gespielt.

    "Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, dass Luka nicht dabei sein wird", erklärte Wemby. "Ich frage mich nicht, ob das besser oder schlechter ist. Wir müssen die Spiele und die Kader so nehmen, wie sie sind. Das ist die Realität", sagte der 22-Jährige. Doncic hatte schon im Mai angekündigt, in diesem Sommer nicht für Slowenien aufzulaufen. Als Hauptgrund nannte der 27-Jährige seine beiden Töchter und seine Verantwortung als Vater.

    Frankreich bereitete sich mit zwei Testspielen gegen Serbien und Nikola Jokic auf die Pflichtspiele vor. Wembanyama nutzte die Partien auch dazu, nach längerer Pause wieder seinen Rhythmus im FIBA-Basketball zu finden. Einige seiner schwierigen Würfe in den Schlussphasen seien nicht aufgrund seiner neuen Kapitänsrolle entstanden, sondern wegen seiner Verantwortung als Spieler. "Solche Dinge muss man ausprobieren, weil wir lange nicht mehr zusammengespielt haben", erklärte Wembanyama. Nur so lasse sich erkennen, was funktioniere und was nicht.

    Wembanyama will Frankreich zum ersten WM-Titel führen

    Der Spurs-Star ist inzwischen der neue Kapitän der französischen Nationalmannschaft. In dieser Rolle wolle er allerdings keine Entwicklungsschritte überspringen. "Ich habe Vertrauen in mich und in das, was ich einer Gruppe sportlich und von der Philosophie her geben kann", sagte er. Die Arbeit mit der Nationalmannschaft sei ein langfristiges Projekt: "Das Ziel besteht darin, jeden Tag ein Stück näher an den Kapitän heranzukommen, der ich sein möchte."

    Seine Ambitionen sind entsprechend groß. Frankreich gewann bisher noch nie eine Basketball-WM. Wembanyama will das 2027 in Katar ändern. Das Turnier dient als wichtiger Schritt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.

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