25.06.2025
Braunschweiger heiß begehrt
Wie geht es weiter mit Dennis Schröder? Die Detroit Pistons würden gerne mit dem deutschen Spielmacher verlängern, doch innerhalb der NBA soll es weitere Interessenten geben, darunter auch die Dallas Mavericks.

Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wird am 1. Juli Free Agent, kann aber seit dem Ende der NBA Finals mit seinem letzten Team, den Detroit Pistons, bereits über einen neuen Vertrag verhandeln. Vor zwei Jahren hatte Schröder einen Zweijahresvertrag über 25,4 Millionen Dollar bei den Toronto Raptors unterschrieben, wurde dann aber gleich dreimal getradet.
Pistons-GM Trajan Langdon betonte noch einmal, dass es für die Franchise Priorität habe, dass man die eigenen Free Agents allesamt halten wolle. Um Schröder zu verlängern könnten die Pistons einen Vertrag mit einem Start-Gehalt von 21 Millionen Dollar bieten, ohne dabei den eigenen Capspace zu belasten („Early Bird Rights“).
| Spiele | MIN | PTS | FG% | 3P% | AST |
|---|---|---|---|---|---|
| 75 | 28,1 | 13,1 | 40,6 | 34,2 | 5,4 |
Allerdings soll es ligaweit auch weiteres Interesse an Schröder geben. Wie ESPN vor zwei Wochen berichtete, sind die Bucks ein Kandidat. Sie suchen nach einem Ersatz für Damian Lillard, der sich in den Playoffs die Achillessehne riss. Marc Stein (Substack) will dagegen wissen, dass die Sacramento Kings ein heißes Eisen sind.
Die Kings haben nach dem Trade von De’Aaron Fox nach San Antonio im Februar ein Vakuum auf der Eins und wurden auch schon mit anderen Spielmachern in Verbindung gebracht. Laut Stein wolle Schröder aber zumindest die volle Midlevel Exception, die in der kommenden Saison bei 14,1 Millionen Dollar startet.
Allerdings sind die Kings im starken Westen kein Contender, im Vorjahr schieden die Kalifornier blamabel in den Play-Ins gegen Dallas Mavericks in heimischer Halle aus. Jene Mavericks sind laut Shams Charania (ESPN) eine weitere mögliche Destination für Schröder. Allerdings müsste der Braunschweiger in diesem Fall auf Geld verzichten.

Die Mavericks suchen noch einen Aufbauspieler, da Kyrie Irving (Kreuzbandriss) große Teile der Saison verpassen wird. Dafür steht die Taxpayer Midlevel Exception über 5,7 Millionen Dollar zur Verfügung. Neben Schröder werden D’Angelo Russell, Oldie Chris Paul oder auch Malcolm Brogdon als mögliche Kandidaten genannt.
Schröder spielte in Detroit starke Playoffs, dennoch schieden die Pistons in einer hart umkämpften Serie gegen die New York Knicks aus (2-4). Der 31-Jährige verbuchte dabei durchschnittlich 12,5 Punkte und 3,7 Assists sowie eine Quote von 49,1 Prozent aus dem Feld.
rar