vor 13 Stunden
Franzose zeigt sich zuerst selbstkritisch
Victor Wembanyama hat nach der Niederlage der San Antonio Spurs in Spiel 1 der NBA Finals kein Blatt vor den Mund genommen. Der Franzose bezeichnete seine eigene Leistung gegen die New York Knicks als schwach, zeigte sich vor Spiel 2 jedoch überzeugt von einer schnellen Reaktion.

Mit 26 Punkten und zwölf Rebounds führte Wembanyama die Spurs zwar statistisch an, doch seine Leistung war von vielen Fehlern geprägt. Der 22-Jährige traf lediglich sechs seiner 21 Würfe aus dem Feld und leistete sich zudem sechs Ballverluste. Gegen die physische Verteidigung der Knicks fand der Franzose über weite Strecken keine Lösungen.
Entsprechend selbstkritisch fiel seine Analyse nach dem 95:105 zum Auftakt der Finalserie aus. "Ich war heute schlecht. So einfach ist das", erklärte Wembanyama. Gleichzeitig zeigte sich der Franzose jedoch zuversichtlich: "Jedes Team verteidigt anders. Ich werde einen Weg finden."
Trotz des Fehlstarts zeigt sich der Spurs-Star jedoch keineswegs besorgt. San Antonio hatte bereits in den diesjährigen Playoffs Rückschläge überstanden und mehrere Serien nach Rückständen erfolgreich gedreht, darunter auch das Conference-Finals-Duell gegen Oklahoma City. Auch diesmal glaubt Wembanyama an eine schnelle Antwort seines Teams.
"Wir lagen in Serien schon zurück. Ich mache mir deswegen keine Vorwürfe", sagte der Franzose. "Ich bin nicht im Geringsten besorgt." Bereits in Spiel 2 am Freitag haben die Spurs die Chance, die Best-of-Seven-Serie vor heimischem Publikum wieder auszugleichen.
sgm