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    Basketball - EuroCup

    vor 8 Stunden

    Ex-Theis-Klub erhält keine Lizenz

    Wende im Fall Monaco: Verband verweigert Teilnahme

    Wende bei der AS Monaco. Nach Berichten, dass der Verein kurz vor der Rettung stehe, hat der französische Basketballverband keine Genehmigung für die Teilnahme am Spielbetrieb erhalten.

    Prinz Albert von Monaco war Stammgast der Spiele der AS.
    Prinz Albert von Monaco war Stammgast der Spiele der AS. IMAGO/PanoramiC

    Zuletzt hatte die L’Equipe noch gemeldet, dass eine Gruppe um den ehemaligen NBA-All-Star Jamal Mashburn eine Garantie von sieben Millionen Euro hinterlegt habe, um die Finanzierung für die kommende Saison abzusichern. Dies war die Bedingung der französischen Liga, um die Übernahme zu genehmigen. In der Pressemittteilung des Verbands heißt es jedoch, dass alle benötigten Papiere nicht rechtzeitig eingetroffen seien.

    Das bedeutet somit, dass Monaco sowohl für die erste als auch für die zweite Liga keine Spielberechtigung erhalten wird. Der Verband hatte mehrfach eine Entscheidung heraus gezögert, nun folgte die Absage. Der Ex-EuroLeague-Teilnehmer will dagegen vorgehen und weiterhin um eine Teilnahme in der ersten Liga kämpfen.

    Monaco war unter dem Russen Aleksej Fedoricsev ins Schlingern geraten. Der Russe hatte aufgrund eingefrorener Bankkonten Liquiditätsengpässe bekommen, sodass die Spieler der AS Monaco in der Vorsaison mehrfach auf ihr Geld warten mussten.

    Fürstentum will mitreden

    Die fetten Jahre im Fürstentum sind jedoch vorüber. Im Vorjahr operierte Monaco noch in der EuroLeague mit einem Budget von 38 Millionen Euro, in der kommenden Spielzeit soll es nur noch gut ein Drittel davon betragen. Mit Mike James, Elie Okobo, Matthew Strazel, Alpha Diallo, Terry Tarpey, Jaron Blossongame, Kevarrius Hayes oder auch Daniel Theis haben bereits zahlreiche Topspieler den Verein verlassen.

    Neben Mashburn soll angeblich auch das Fürstentum selbst Einfluss nehmen, da dieses dem Verein in den vergangenen Monaten über 16 Millionen Euro lieh, um den Spielbetrieb fortsetzen zu können. In der kommenden Saison wird die AS nicht mehr in der EuroLeague spielen, dafür war geplant, dass man im zweitklassigen EuroCup an den Start gehen würde. Ob dies weiterhin möglich ist, ist offen.

    rar