06.02.2026
NBA Roundup
Victor Wembanyama und die Spurs stoppten Cooper Flaggs nächsten 30-Punkte-Abend, Charlotte setzte seine Siegesserie fort und Washington überraschte trotz Mini-Kader den Spitzenreiter aus Detroit.

Victor Wembanyama war der prägende Akteur des Abends: Der Franzose erzielte 29 Punkte und 11 Rebounds, traf seine ersten fünf Dreier und sorgte früh für Kontrolle. Unterstützt von sieben Spurs-Spielern in Double Figures blieb San Antonio offensiv variabel, während De’Aaron Fox trotz schwacher Quote in der Crunchtime zwei wichtige Dreier versenkte. Spätestens beim 131:123 knapp anderthalb Minuten vor Schluss war die Entscheidung gefallen.
Auf der anderen Seite lieferte Cooper Flagg erneut ab. Mit 32 Punkten stellte der 19-Jährige einen weiteren NBA-Rekord auf und wurde zum vierten Rookie seit dem Merger mit vier aufeinanderfolgenden 30-Punkte-Spielen. Dallas kämpfte sich im dritten Viertel bis auf einen Punkt heran, schaffte es aber nie, in Führung zu gehen. Es war zugleich das erste Spiel der Mavericks nach dem Anthony-Davis-Trade.
Charlotte ist derzeit nicht zu stoppen. Angeführt von Rookie Kon Knueppel (24 Punkte) und LaMelo Ball (20 Punkte) feierten die Hornets ihren achten Sieg in Folge - die längste Serie der Franchise seit über 25 Jahren. Bereits nach drei Vierteln lag Charlotte mit 16 Punkten vorne, im Schlussabschnitt ließ man Houston nie mehr ernsthaft herankommen.
Die Rockets erlebten hingegen den nächsten ernüchternden Abend. Kevin Durant stemmte sich mit 31 Punkten gegen die Niederlage, erhielt aber zu wenig Unterstützung. Besonders auffällig: Alperen Sengün blieb mit sieben Punkten deutlich unter seinem Schnitt. Houston kassierte damit die zweite klare Niederlage binnen 24 Stunden.
Mit nur zehn aktiven Spielern und ohne ihre neuen Stars Anthony Davis und Trae Young lieferten die Wizards eine starke Leistung ab. Will Riley (20 Punkte) und Sharife Cooper (18) führten eine aggressive Bank an, die insgesamt 69 Punkte beisteuerte. Washington behielt auch dann die Nerven, als Detroit im Schlussviertel noch einmal Druck machte.
Die Pistons, Spitzenreiter im Osten, fanden defensiv keinen Zugriff. Cade Cunningham glänzte zwar mit 30 Punkten, acht Rebounds und acht Assists, doch die schwache Dreierquote und das frühe Aus von Jalen Duren (Knieprobleme) wogen schwer. Für Washington war es der vierte Sieg aus sechs Spielen.
kon