vor 2 Stunden
Ähnliche Probleme wie in Deutschland
Die französische Liga ändert seine Ausländerregelung. Es dürfte eine Reaktion auf den Abfluss vieler talentierter Spieler aufs US-College sein.

Wie BeBasket berichtet, dürfen französische Teams in der kommenden Saison fünf statt wie bisher nur vier US-Amerikaner einsetzen. In der zweiten Liga war nur ein Amerikaner erlaubt, in der nächsten Spielzeit werden es zwei sein.
Grund dafür soll der Exodus von zahlreichen französischen Talenten sein, die alle den Weg in die NCAA gehen, da dort ungleich mehr Geld verdient werden kann. Ein ähnliches Problem gibt es auch in Deutschland, wo die größten Talente ebenfalls abwandern.
In Frankreich waren auch in dieser Saison bis zu sechs Ausländer im Spieltagskader erlaubt, allerdings nur vier Spieler aus den USA. Ziel der Maßnahme ist es, dass die französischen Teams weiterhin international konkurrenzfähig bleiben. In der zweiten Liga sind dagegen bis zu vier Ausländer erlaubt, ab kommender Saison zwei aus Amerika.
Die Änderung kommt auf Wunsch der Klubs, die schon vor Monaten einen solchen Antrag gestellt haben sollen. Derzeit spielen mit Monaco, Paris und ASVEL drei Teams in der EuroLeague, dazu gewann mit Bourg ein französisches Team den EuroCup.
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