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    Basketball - EuroLeague

    vor 12 Stunden

    EL-MVP-Kandidat bleibt in Europa

    Wegen LeBron: Darum wechselte Francisco nicht in die NBA

    Sylvain Francisco liebäugelte im Sommer mit einem Wechsel in die NBA. Nun bleibt der französische Nationalspieler doch in Europa. Der ehemalige Bayern-Guard verriet nun, was einen Wechsel verhinderte.

    Sylvain Francisco wechselte im Sommer nicht in die NBA.
    Sylvain Francisco wechselte im Sommer nicht in die NBA. IMAGO/NurPhoto

    Es war ein turbulenter Sommer für Francisco, der zunächst Zalgiris Kaunas in Richtung ASVEL verließ. Die Franzosen boten zwar jede Menge Geld, doch es stellte sich heraus, dass sie diese Versprechen nicht halten würden können, sodass man sich nach wenigen Wochen trennte. Stattdessen läuft der Point Guard weiterhin in Grün auf, allerdings für Panathinaikos Athen, die mit Francisco ihren Luxuskader komplettierten.

    Allerdings: Der Guard hatte auch noch andere Optionen, seit einigen Jahren liebäugelt der 28-Jährige mit der NBA. Bei ASVEL hatte der Franzose eine Ausstiegsklausel, doch ein Wechsel kam aus unterschiedlichen Gründen nicht zustande. Wie der der ehemalige Bayern-Spieler der L’Equipe verriet, hatten fünf, sechs Franchises ihr Interesse am MVP-Kandidaten aus der EuroLeague hinterlegt. Es soll sogar über einen garantierten Vertrag für zwei Jahre gesprochen wurden sein.

    Bulls wollten Francisco

    Mit einem Team wurde es besonders konkret: "Ich hatte eine Gelegenheit mit Chicago, aber sie wollten erst einen Trade machen und dann stand plötzlich alles still, weil alle auf die Entscheidung von LeBron James gewartet haben." Bis zum 20. Juli war die Ausstiegsklausel aktiv, erst vier Tage später machte LeBron sein neues Team publik.

    "Das ist wirklich ärgerlich und ich war auch sauer, aber es lag eben nicht in meiner Hand", führte der Franzose aus. "Vielleicht ist es Glück im Unglück, dass ich in Europa bleibe." Bei Panathinaikos bekommt der Guard erstmals die Chance, ernsthaft um die EuroLeague-Krone zu spielen, dazu kassiert er Berichten zufolge 3,5 Millionen Euro netto pro Jahr. So eine Summe hätte Francisco in der NBA vermutlich nicht bekommen.

    rar