vor 10 Stunden
Erinnerungen an Durant
Die New York Knicks sind das jüngste Team, das offenbar in den Poker um LeBron James einsteigt.

Das erklärte Insider Jake Fischer im Livestream bei Bleacher Report. Demnach sollen die Knicks "Interesse an LeBron James " gezeigt haben. "Das ist die Information, die wir gerade eben erhalten haben", sagte Fischer.
Marc Stein hatte die Knicks schon im Mai als einen potentiellen Abnehmer für James genannt, sollte er die Lakers verlassen wollen. Als Gründe hatte er damals LeBrons "tiefe Verbundenheit zum Madison Square Garden" angeführt.
Ein Wechsel nach New York würde allerdings nur funktionieren, wenn der 41-Jährige auf viel Geld verzichtet. Knicks-Besitzer James Dolan hat zuletzt klargemacht, dass das Team nicht den Second Apron überschreiten werde, wodurch für James nur das Veteran Minimun über 2,45 Millionen Dollar übrig bleiben würde.

Allerdings soll das Finanzielle laut Shams Charania (ESPN) ohnehin für James bei seiner Entscheidung nicht im Fokus stehen. Kevin O'Connor (Yahoo Sports) brachte zuletzt die Möglichkeit ins Spiel, dass James einen Teil des liegengelassenen Gehalts durch eine saisonbegleitende Dokumentation wieder reinholen könnte.
Sollte sich LeBron wirklich für die Knicks entscheiden, würde das sehr an den Wechsel von Kevin Durant zu den Warriors 2016 erinnern. Die Dubs hatten damals zwei der vergangenen drei Titel gewonnen und waren in den Finals nur hauchdünn an den Cleveland Cavaliers um LeBron gescheitert, ehe sie sich mit Durant einen der besten Spieler der Liga ins Boot holten.
Mit seinen 41 Jahren ist James natürlich nicht mehr der Star vergangener Tage, hat in den Playoffs zuletzt aber eindrucksvoll bewiesen, dass er immer noch zu den besten Spielern der Liga gehören kann.
Jedoch ist die Konkurrenz für die Knicks groß: Neben den Golden State Warriors, Miami Heat und Cleveland Cavaliers gelten nun auch die Philadelphia 76ers und Denver Nuggets als potenzielle Ziele für den erfolgreichsten Scorer der Geschichte.
gfr