01.07.2025
Novum in seiner Karriere
Die Milwaukee Bucks haben Damian Lillard völlig unerwartet aus seinem Vertrag ausgekauft. Während Franchise-Star Antetokounmpo ist über die Entlassung "nicht erfreut" ist, zeigt sich Lillard selbst "erleichtert".

Wie aus dem nichts haben die Milwaukee Bucks ihren vermeintlichen Franchise-Eckpfeiler Damian Lillard aus seinem Vertrag ausgekauft, um für Myles Turner Platz zu machen.
Damit ist die Franchise, die 2021 den NBA-Titel gewann, eine enorme finanzielle Verpflichtung eingegangen. Anstatt Lillard in der nächsten Saison 54,1 Mio. Dollar und der darauffolgenden 58,4 Mio. Dollar zu zahlen, teilt man das Gehalt auf insgesamt fünf Jahre auf. Das bedeutet: Bis in die Saison 2029/30 hinein, wird Milwaukee auf 22,5 Mio. Dollar ihres Gehaltsspielraums verzichten müssen. Lillard selbst kann sich in der Zwischenzeit ein neues Team suchen und dann doppelt abkassieren.
Kein Wunder, dass der Point Guard diese Nachricht "erfreut" aufgefasst haben soll. Schließlich kann der 35-Jährige nun in aller Ruhe seinen Achillessehnenriss auskurieren und sich anschließend einem Titelaspiranten anschließen - erstmals in seiner Karriere. "Er hat diese Entlassung begrüßt. Er hat diesen Tapetenwechsel begrüßt", stellte ESPN-Insider Shams Charania klar.
Weniger erfreut präsentierte sich Franchise-Star Giannis Antetokounmpo, der scheinbar selbst erst durch die Veröffentlichung davon Wind bekam. Via X teilte er ein altes Bild von sich selbst während der Titelzeremonie 2021. In Untertiteln stand geschrieben: "Ich weiß nicht, was hier gerade abgeht, Mann." Laut ESPN-Reporter Chris Haynes sei Antetokounmpo nicht damit glücklich gewesen, wie die Entlassung gehandhabt wurde.
Fest steht für die Bucks nun, dass mit Lillard der zweitbeste Scorer des Teams verloren geht. In 58 Spielen der vergangenen Saison legte der Guard im Schnitt 24,9 Punkte pro Spiel auf, dabei traf er 37,6 Prozent seiner Dreier.
jos