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    NBA

    vor 13 Stunden

    Unglückliche Ausgangslage

    Warum Kayil wahrscheinlich nicht in New York bleiben wird

    In seinen vier Spielen in der Summer League hat Jack Kayil Licht und Schatten gezeigt. Größe und Spielverständnis haben den amtierenden NBA-Meister durchaus beeindruckt. Dennoch ist klar: Eine Weiterbeschäftigung ist nicht so einfach.

    Vom Meister zum Meister: ALBA Berlins Youngster Jack Kayil wurde im Draft von NBA-Champion New York Knicks ausgewählt.
    Vom Meister zum Meister: ALBA Berlins Youngster Jack Kayil wurde im Draft von NBA-Champion New York Knicks ausgewählt. Getty Images

    8,8 Punkte und 3,5 Assists verbuchte Kayil über seine vier Einsätze in der Summer League hinweg. Wenngleich der Wurf noch nicht konstant fallen wollte, deutete er mit guter Defensive und offensichtlichen Fähigkeiten im Spielaufbau sein Potenzial an. Ob das für einen Vertrag in der kommenden Saison genügt, ist aber dennoch höchst fraglich.

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    Mit 13 Spielern unter Vertrag operieren die Knicks derzeit nur 3,3 Mio. Dollar unterhalb des Second Apron, welchen Franchise-Besitzer James Dolan laut eigener Aussage auf keinen Fall überschreiten werde. Klar ist: Priorität hat es für New York derzeit, einen dritten Center unter Vertrag zu nehmen. Den beiden Abgängen von Ariel Hukporti (Philadelphia 76ers) und Mitchell Robinson (Boston Celtics) steht lediglich ein Zugang (Andre Drummond) gegenüber.

    Sollten die Knicks keinen Trade mehr einfädeln, würde das Budget also nur noch für einen Spieler zu Minimum-Konditionen ausreichen.

    Kayils serbischer Vertrag könnte zum Problem werden

    Ein Two-Way-Vertrag ist zwar eine mögliche Alternative für Kayil, aber auch hier gibt es einige Fragezeichen. So limitiert ein solches Arbeitspapier Spieler auf maximal 50 Regular-Season-Partien. Das heißt also auch: keine Playoffs und keine garantierten Einsätze in der NBA. Viele Two-Way-Spieler verbringen den Großteil des Jahres beim G-League-Ableger des jeweiligen Franchises.

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    Ein anderes, wohl noch größeres Problem stellt der noch laufende Vertrag von Jack Kayil beim serbischen Klub Mega Basket dar. Laut Knicks-Insider Ian Begley ist es dem NBA-Team im Falle eines Two-Way-Vertrages verboten, eine Ablöse zu bezahlen. Der Spieler müsste für die Vertragsauflösung also persönlich aufkommen.

    Die ursprünglich angedachte Lösung der Knicks, nämlich Kayil für ein weiteres Jahr nach Europa zu schicken, wirkt daher sehr naheliegend. Die langfristige Zukunft des gebürtigen Berliners - darauf deutet alles hin - liegt in der NBA. Nur die kurzfristige eben möglicherweise noch nicht.

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    jos