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Die Orlando Magic haben den Nachfolger von Jamahl Mosley gefunden. Ob die Verpflichtung von Sean Sweeney die einzige personelle Änderung sein wird, ist allerdings unklar. Im Gegenteil hat die Entscheidung für den Spurs-Assistenten die Gerüchte um einen großen Kaderumbruch eher noch angefeuert.

Grund dafür ist die Vergangenheit von Sweeney, der von 2014 bis 2018 vier Jahre lang als Assistent bei den Milwaukee Bucks gearbeitet hat und am Durchbruch von Franchise-Star Giannis Antetokounmpo vornehmlich mitgewirkt haben dürfte.
Aber noch mehr Netzwerk-Effekte befeuern laut Insider Marc Stein derzeit die Gerüchteküche. Ihm zufolge stehe Orlandos Basketball-Chef Jeff Weltman in regem Austausch mit Chefberater John Hammond, der für die Draftentscheidung pro Antetokounmpo 2013 primär verantwortlich war. Und auch Weltman selbst hegt kurze Drähte in die Bierstadt, wo er einst als Assistenz-GM fungierte.
Wie Stein weiter schreibt, etablieren sich die Magic deshalb zu einem der Favoriten auf den Zuschlag für den Griechen. Ebenfalls im Rennen seien Florida-Rivale Miami Heat sowie die Portland Trail Blazers. Eine finale Entscheidung um Antetokounmpos Zukunft werde rund um den NBA-Draft am 23. und 24. Juni erwartet.
Eine entscheidende Rolle im Giannis-Poker könnte jedoch Sweeneys derzeitige berufliche Situation spielen. Dem 41-Jährigen steht als Assistent der San Antonio Spurs zunächst ein Finals-Run ins Haus, ehe er den Umzug nach Orlando antreten wird. Das letztmögliche Spiel 7 der Serie gegen die Knicks findet am 20. Juni statt.
jos