10.03.2026
"Keine populäre Meinung"
Warriors-Coach Steve Kerr hat erneut öffentlich eine Reduzierung des NBA-Spielplans gefordert.

"Ich weiß, dass das in der Liga-Zentrale keine populäre Meinung sein wird, aber ich werde es weiterhin sagen, weil es offensichtlich ist: Wir müssen weniger Spiele austragen. Wir sollten zehn Spiele aus dem Spielplan streichen. Ich glaube, das wäre großartig für die Liga", sagte er vor der Niederlage der Warriors gegen die Jazz gegenüber Reportern.
"Ich verstehe natürlich, dass es dabei um Einnahmen geht und dass sich alle darauf einigen müssten, ein bisschen weniger Geld zu verdienen. Und das ist wirklich schwer. Aber aus meiner Erfahrung mit der Liga, mit dem Coaching und wie anstrengend das moderne Spiel mit seinem Tempo und dem vielen Raum auf dem Feld ist, glaube ich, dass die Liga wettbewerbsfähiger und gesünder wäre, wenn wir weniger Spiele hätten", führte er aus.
Bereits im April 2025 warb Kerr öffentlich für die Reduzierung der Spiele pro Saison, erklärte aber auch damals, dass dies an den dadurch wegfallenden Einnahmen scheitern werde.
Durch eine Reduzierung der Saisonspiele würden Back-to-Backs in der NBA deutlich seltener, was Teams entlasten und die Verletzungsgefahr für Spieler reduzieren könnte. Auch Probleme wie das Schonen von Star-Spielern aufgrund der hohen Belastung könnten damit bekämpft werden.
gfr