vor 12 Stunden
Philadelphia unterliegt in Brooklyn
LeBron James hat sein Debüt für die Philadelphia 76ers gegeben. Der Forward nimmt zwar nur einen Wurf, beeinflusst das Spiel der Sixers aber deutlich. Coach Nick Nurse zeigt sich zufrieden.

"Es hat sich schon ein bisschen anders angefühlt", gab LeBron James nach der 108:114-Niederlage der Sixers bei den Brooklyn Nets zu. "Klar, es ist ein anderes Jersey, aber das Spiel bleibt gleich. Ich bin froh, dass ich ein paar Minuten mit den Jungs auf dem Feld stehen konnte, mit denen ich die vergangenen beiden Wochen trainiert habe."
Zehn Punkte (1/1 FG, 8/8 FT), vier Rebounds und fünf Assists legte James in 18 Minuten in der ersten Halbzeit auf, die Sixers gewannen diese Minuten mit zehn Punkten. Überhaupt war es die erste Partie, in der die neue Starting Five mit James, Tyrese Maxey, VJ Edgecombe, Jaylen Brown und Joel Embiid auf dem Feld stand.
"Er zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich, sodass ich einfach nur mich bewegen muss", staunte Edgecombe. "Ich muss cutten, schnell umschalten und für Würfe bereit sein", sagte der Youngster von den Bahamas über seine Rolle.
Und warum James nur einmal auf den Korb warf? "Er hat ja schon den Scoring-Rekord", witzelte der Guard. "Er braucht jetzt nicht mehr zu scoren." Coach Nick Nurse hatte James‘ Rolle vor ein paar Tagen noch als "Offense Creator" bezeichnet, das sah man auch in Ansätzen bereits im ersten Spiel.
"Er ist ein großartiger Passgeber Da waren einige lange Bälle für einfache Korbleger dabei, aber auch ein paar Kürzere. Das war wirklich gut und ich fand, dass er das Spiel gut gelesen hat", bilanzierte Nurse. Alles jedoch noch nicht Gold, was glänzte, vor allem Joel Embiid hatte mit acht Ballverlusten noch ein paar Probleme.

Nurse machte sich deswegen aber keine Sorgen. "Er kann natürlich viel besser spielen, aber ich war vor allem froh, dass er wieder auf dem Feld stehen konnte. Er hat mit viel Energie gespielt, das ist mir wichtig."
Überhaupt seien die Resultate in der Preseason eher nebensächlich, wie auch James betonte: "Wir versuchen jetzt herauszufinden, wie wir uns am besten gegenseitig auf dem Feld helfen können. Das wird Zeit brauchen, aber heute war schon einmal eine gute Probe, auf die wir aufbauen können."
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