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    NBA

    vor 2 Stunden

    DBB-Kapitän muss weiter auf erste Finals warten

    "War noch nicht unsere Zeit": Schröder bricht Schweigen nach Playoff-Aus

    Dennis Schröder muss weiter auf seine ersten NBA-Finals warten. Am Ende einer wechselhaften Saison fehlte er beim Aus seiner Cleveland Cavaliers erkrankt.

    Dennis Schröder stieß zur Trade-Deadline Anfang Februar zu den Cleveland Cavaliers. Zuvor ging er für die Sacramento Kings auf Korbjagd.
    Dennis Schröder stieß zur Trade-Deadline Anfang Februar zu den Cleveland Cavaliers. Zuvor ging er für die Sacramento Kings auf Korbjagd. David Richard

    Dennis Schröder konnte nur tatenlos zusehen, wie sein Traum von den NBA-Finals endgültig platzte. "Das war nicht das, was wir uns erhofft hatten", schrieb der 32-Jährige nach der 0:4-Klatsche seiner Cleveland Cavaliers gegen die New York Knicks via Instagram. "Aber im Sport ist das manchmal so: Große Momente in der Sportgeschichte brauchen ihre Zeit."

    Für Schröder, den beim 93:130 in der Nacht zu Dienstag eine Erkrankung außer Gefecht gesetzt hatte, war es das bittere Ende einer wieder einmal bewegten Saison. "Manchmal muss man auf den richtigen Moment warten, es war einfach noch nicht unsere Zeit", führte der DBB-Kapitän weiter aus und setzte gleich noch ein sportlich faires "Glückwunsch an die Knicks" hinterher. Auch Cavs-Star Donovan Mitchell meinte mit Blick in die Zukunft: "Wir werden hungrig sein. Und wir werden voll dabei sein."

    Cavs-Trainer Atkinson über Zukunft: "Müssen schwere Entscheidungen treffen"

    Dass Schröder, anders als in den ersten drei Partien der Best-of-Seven-Serie, die Cleveland auch schon mehr oder weniger deutlich verloren hatte, diesmal unpässlich sein würde, war erst kurz vor dem Spiel durchgesickert. Damit fehlten den Cavs seine Defense und seine Mentalität. Doch selbst mit Schröder, der 2016/17 mit den Atlanta Hawks und 2022/23 mit den Los Angeles Lakers bereits im Conference-Final ausgeschieden war, wäre der Meister von 2016 wohl kaum erfolgreicher gewesen.

    Trotzdem dürfte Schröder bei aller Enttäuschung aus persönlicher Sicht nicht ganz unzufrieden sein, wenn er auf die Spielzeit zurückblickt. Denn sie begann zwar mit einem frisch unterschriebenen 45-Millionen-Dollar-Vertrag über drei Jahre, aber sie begann auch bei den Sacramento Kings, mit denen Schröder chancenlos im Keller der NBA herumdümpelte. Dass ihn ein ambitioniertes Team wie Cleveland im Februar holte, war ein Glücksfall für den 32-Jährigen.

    Wie geht es nun aber weiter für Schröder und Co.? "Natürlich müssen wir schwere Entscheidungen treffen. Wir werden nicht den gleichen Kader haben, aber ich liebe diese Mannschaft", sagte Atkinson, den vor allem die Zukunft von Harden (Vertrag läuft aus) und Mitchell (geht ins letzte Vertragsjahr) beschäftigt. Schröders Kontrakt läuft derweil noch bis 2028. Trades, das weiß der Deutsche nur zu gut, sind in der NBA aber natürlich immer möglich.

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    SID, jos