10.07.2026
Wembanyama könnte Monster-Deal erhalten
Victor Wembanyama kann in diesem Sommer seinen Vertrag bei den San Antonio Spurs vorzeitig verlängern. Er wird das tun, doch es gibt Gerüchte, dass der Franzose womöglich sogar auf Geld verzichten könnte.

Das berichtet Jake Fischer (Substack), der darauf hinweist, dass der Franzose möglicherweise keinen Maximalvertrag unterschreiben wird, um seinem Team mehr Flexibilität bei der Kaderplanung zu ermöglichen.
Wembanyama darf mit den Spurs bis zum letzten Tag der Offseason, also einen Tag bis Saisonstart über einen neuen Vertrag mit San Antonio verhandeln. Das Maximum wären gut 250 Millionen Dollar für fünf Jahre oder aber rund 300 Millionen Dollar, wenn Wembanyama in der kommenden Saison seinen Titel als Verteidiger des Jahres verteidigt oder ein All-NBA Team erreicht.
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Wembanyama selbst deutete bereits an, dass eine Verlängerung bevorsteht. "Spurs-Familie. Ich bin hier, um zu bleiben. Was auch immer dafür nötig ist", schrieb der Franzose auf X und deutete damit womöglich selbst darauf hin, nicht das maximale Gehalt zu fordern.
Letztlich könnte der Franzose alles fordern, zum Beispiel auch eine Spieler-Option für das letzte Vertragsjahr, was es in den vergangenen Jahren bei solchen Rookie Extensions eher selten gab. Als Vorbild könnte Finals-MVP Jalen Brunson herhalten, der zuletzt ebenfalls auf Geld verzichtete, damit die New York Knicks einen tiefen Kader zusammenstellen konnten. Es zahlte sich aus, die Knicks schlugen in den Finals die Spurs mit 4-1 - mit zwei Spielern (Karl-Anthony Towns, O.G. Anunoby), die mehr als Brunson verdienten.

Allerdings: Brunson nahm 2024 einen Maximalvertrag, allerdings hätte er ein Jahr später einen deutlich dickeren Deal unterschreiben können. Grundsätzlich passiert dies aber selten, da es auch von der Spieler-Gewerkschaft nicht gerne gesehen wird, dass Spieler freiwillig auf Geld verzichten. Der Grund: Andere Stars werden unter Druck gesetzt, das Gleiche zu tun.
Für die Spurs wäre es dagegen hilfreich, da sie bereits mit De’Aaron Fox einen Spieler haben, der einen Maximalvertrag erhalten hat. Dazu werden die Spurs in den kommenden Jahren auch die Youngster Stephon Castle und Dylan Harper mit teureren Deals ausstatten müssen.
rar