04.12.2025
L.A. zeigt Reaktion in Atlanta
Die Ausbootung von Chris Paul schlägt weiter große Wellen bei den L.A. Clippers. Sowohl James Harden als auch Kawhi Leonard zeigten sich verwundert ob der Entscheidung der Franchise.

"Ich bin genauso verwirrt und schockiert wie ihr alle", gab James Harden nach dem 115:92-Erfolg der Clippers in Atlanta an, als er zu seiner Meinung nach der Ausbootung von Chris Paul gefragt wurde. "Das hat mich echt überrascht. Es ist aber nicht nur Chris, sondern wir haben hier gerade noch ganz andere Probleme. Vieles davon kann ich aber nicht beeinflussen."
Zumindest zeigten die Kalifornier in Atlanta die richtige Reaktion und fuhren den erst sechsten Saisonsieg ein. Harden glänzte dabei mit 27 Punkten und neun Assists in 37 Minuten, während Kawhi Leonard 21 Zähler beisteuerte. Auch der Forward konnte nicht so genau sagen, was vorgefallen ist. "Für mich war das ein Schock. Vermutlich hatten sie ein Gespräch und dann hat das Management eine Entscheidung getroffen."
Nach dem Aus von CP3 hatte es Berichte gegeben, dass Pauls Führungsstil nicht besonders gut in der Kabine ankam und dass der Point God seit Wochen kaum noch mit Head Coach Ty Lue kommunizierte. Laut ESPN war das Management der Überzeugung, dass Paul dem Team eher schaden als helfen könne.
Eine große Rolle hatte der 40-Jährige ohnehin nicht mehr. In durchschnittlich 14 Minuten verbuchte der Aufbauspieler nur 2,9 Punkte und 3,3 Assists. Gegen die Hawks verzichteten die Clippers stattdessen auf einen klassischen Spielmacher von der Bank kommend.
Auch deswegen musste Harden 37 Minuten abspulen. Dieser kommentierte nüchtern: "Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann. Ich vermute, dass das Front Office das Gefühl hatte, dass es die beste Entscheidung für das Team gewesen sei."
rar