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    WNBA

    vor 11 Stunden

    Liga will sich nicht treiben lassen

    "Verurteilen wir aufs Schärfste": WNBA reagiert auf Draftanmeldung ehemaliger NBA-Spieler

    Getrieben von den andauernden Diskussionen um Transgender-Athleten sowie die provokativen Anmeldungen für den WNBA-Draft 2027 hat sich die Liga nun zu einem Statement genötigt gefühlt. Darin wird der Hass erneut verurteilt. Zudem kündigte man eine Lösung des Konflikts an.

    Enes Kanter spielte elf Jahre in der NBA. Via Social Media erklärte spottete er nun über die geltenden WNBA-Teilnahmeregelungen.
    Enes Kanter spielte elf Jahre in der NBA. Via Social Media erklärte spottete er nun über die geltenden WNBA-Teilnahmeregelungen. IMAGO/Newscom World

    Bereits am Mittwoch hatte sich eine WNBA-Task-Force, bestehend aus General Managern sowie Teampräsidenten, zusammengefunden, um dem schwelenden Konflikt rund um Transgender-Athleten zu begegnen. Im Anschluss äußerte sich die Arbeitsgruppe zudem zum fortlaufenden Hass in der aktuellen Debatte.

    "Wir verurteilen die böswilligen Versuche, diese Themen dazu zu nutzen, andere herabzuwürdigen oder auszugrenzen, aufs Schärfste", erklärte man in einem Statement. Die Worte dürften nicht nur an die Absender von Online-Hasskommentaren, sondern auch an Royce White und Enes Kanter gerichtet gewesen sein, die in medienwirksamen Ankündigungen ihren Eintritt für den WNBA-Draft 2027 erklärten.

    Die Erklärungen hatten auf jener Grundlage stattgefunden, dass derzeitige WNBA-Statuten eine Teilnahme von Spielerinnen abhängig von ihrer Selbstidentifikation ermöglichen und somit auch biologische Männer antreten dürfen. Kanter und White zogen diese Regelung ins Lächerliche.

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    Von ihren Videos treiben lassen wolle sich die WNBA offenbar nicht. Wie die Liga im Statement weiter erklärte, gebe es "derzeit keine unmittelbaren Fragen zur Spielberechtigung". Änderungen am aktuellen Regelwerk seien demnach nicht vorgesehen. Zudem schrieb die Ligaführung, in den kommenden Wochen und Monaten "weiterhin alle Interessengruppen" in Gespräche einbeziehen zu wollen. "Wir werden diese wichtigen Gespräche umsichtig und im Einklang mit den Werten unserer Liga führen."

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    jos