vor 13 Stunden
BBL am Samstag
Den Klassenerhalt in der BBL haben die Towers sicher. Nun kann das Team sogar um die Play-Ins mitspielen. In Ulm aber steht es nach wenigen Minuten schon 0:10. Ein Comeback bleibt aus.

Den Veolia Towers Hamburg ist eine Überraschung bei Ratiopharm Ulm versagt geblieben. Mit 72:81 (32:42) musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Benka Barloschky bei den Ulmern geschlagen geben und verpasste es damit, sich bei noch drei ausstehenden Partien den Play-Ins-Plätzen in der Tabelle anzunähern. Die Towers, die monatelang im Abstiegskampf steckten, hatten sich am vergangenen Mittwoch mit dem Sieg gegen Rostock den Ligaverbleib gesichert.
In den ersten Minuten in Ulm konnten die Hanseaten aber nicht an den Auftritt gegen die Seawolves anknüpfen. 0:10 lagen die Gäste bereits zurück, als Devon Daniels der erste Korb gelang. Mit zunehmender Spieldauer agierte das Barloschky-Team defensiv dann deutlich besser. Allerdings lief offensiv weiterhin wenig zusammen, auch wenn Zsombor Maronka rund zwei Minuten vor der Pause per Dreier zwischenzeitlich auf 32:38 verkürzte.
Nach erneut schwachem Beginn hatten sich die Hamburger Mitte des dritten Viertels dann auf fünf Punkte an den Gastgeber herangekämpft. Die Hoffnung auf eine Wende währte aber nur kurz. Ulm setzte sich mit einer 8:0-Serie wieder deutlich ab. Nach einem erneuten Zwischenspurt kamen die Towers noch einmal auf 58:65 heran, die Niederlage aber konnten sie nicht mehr abwenden.

Im Endspurt um die Teilnahme an den Playoffs in der Basketball-Bundesliga haben die Rostock Seawolves weiter an Boden verloren. Das Team von Coach Przemyslaw Frasunkiewicz unterlag bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 61:75 (39:41) und kassierte damit die vierte Niederlage in Serie. Damit fielen die Mecklenburger vorerst sogar auf den elften Tabellenplatz zurück.
Dabei war Rostock gut in die Partie gestartet. Zwar gaben die Mecklenburger im ersten Viertel mehrmals eine klare Führung aus der Hand, lagen nach zehn Minuten aber wieder mit sieben Punkten vorn. Im weiteren Verlauf bis zur Pause steigerte sich Ludwigsburg jedoch. Stefan Smith brachte sein Team mit zwei verwandelten Freiwürfen erstmals wieder in Führung.
Der Rückstand der Seawolves wuchs dann im dritten Viertel deutlich an. Ihnen gelang es meist nicht, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Lediglich acht Punkte verbuchte Rostock und lag zu Beginn des Schlussabschnitts mit 47:56 zurück. Eine Wende blieb danach aus. Die Hausherren hielten Rostock auf Distanz und feierten schließlich einen klaren Sieg. Bester Werfer aufseiten der Gäste war TJ Crockett, der 24 Punkte erzielte.
DPA