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    Basketball WM Männer

    vor 23 Stunden

    WM-Qualifikation im Roundup

    Türkei löst WM-Ticket, Griechenland gewinnt Thriller - Jokic müht sich

    Die Türkei steht als erstes europäisches Team bei der Basketball-WM 2027. Griechenland beendete seine Negativserie in einem Overtime-Krimi gegen Spanien, während Nikola Jokic mit Serbien trotz einer unauffälligen Vorstellung den nächsten Sieg feierte.

    Die Türkei um Cedi Osman hat sich für die WM 2027 qualifiziert.
    Die Türkei um Cedi Osman hat sich für die WM 2027 qualifiziert. IMAGO/Alexander Trienitz

    Türkei löst als erstes europäisches Team das WM-Ticket

    Die Türkei ließ beim 110:73 auf Island keine Zweifel aufkommen und machte die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2027 in Katar vorzeitig perfekt. Das Team von Ergin Ataman ist damit die erste europäische Mannschaft, die sich über die Qualifikation ihr WM-Ticket sicherte.

    Schon nach dem ersten Viertel führte die Türkei mit 33:14. Kapitän Cedi Osman und Malachi Flynn erzielten in diesem Abschnitt zusammen 24 Punkte. Zur Halbzeit war der Vorsprung beim Stand von 60:37 auf 23 Zähler angewachsen.

    Auch nach der Pause kontrollierten die Gäste die Begegnung und knackten zum zweiten Mal in dieser Qualifikation die Marke von 100 Punkten. Nach zuvor sechs Siegen in der ersten Runde und den Erfolgen gegen Litauen und Island steht die Türkei bei einer makellosen Bilanz von 8-0.

    • Die aktuellen Tabellen in der WM-Qualifikation

    Jokic bleibt blass - Serbien gewinnt trotzdem

    Serbien setzte sich in Pesaro mit 76:64 gegen Italien durch und festigte den zweiten Platz in Gruppe J. Der zweimalige Weltmeister zeigte dabei vor allem defensiv eine überzeugende Vorstellung und gestattete den Gastgebern im Schlussviertel nur zehn Punkte.

    Nikola Jokic hatte offensiv einen ungewöhnlich ruhigen Abend. Der Superstar der Denver Nuggets kam auf acht Punkte und acht Rebounds. Nach Angaben seines Nationaltrainers kämpfte Jokic während der Partie allerdings mit gesundheitlichen Problemen.

    Den Großteil der serbischen Offensivarbeit übernahmen Aleksa Avramovic mit 20 und Marko Guduric mit 19 Punkten. Nikola Jovic, der zum Auftakt des Fensters gegen Island noch 21 Zähler erzielt hatte, blieb diesmal bei fünf Punkten und schied mit fünf Fouls aus. Auf der Gegenseite erzielte Nico Mannion 23 Punkte, Simone Fontecchio kam auf 15. Besonders interessant: Miami-Heat-Trainer Erik Spoelstra verfolgte das Duell seiner beiden Spieler Jovic und Fontecchio persönlich in der Halle.

    Tyler Dorsey legte 29 Punkte auf.
    Tyler Dorsey legte 29 Punkte auf. IMAGO/aal.photo

    Dorsey und Mitoglou retten Griechenland

    Das dramatischste Spiel des Abends fand vor 17.677 Zuschauern in Athen statt. Griechenland bezwang Spanien nach Verlängerung mit 108:106 und beendete damit eine Serie von drei Niederlagen.

    Tyler Dorsey und Konstantinos Mitoglou stellten mit jeweils 29 Punkten persönliche Bestwerte in der Nationalmannschaft auf. Dorsey erzielte 22 seiner Punkte in der zweiten Halbzeit und der Verlängerung. Nick Calathes steuerte 13 Zähler und acht Assists bei.

    Spanien kämpfte sich trotz eines frühen 0:10-Starts in die Partie zurück und erzwang die Verlängerung. Auch dort lagen die Gäste kurz vor Schluss noch in Reichweite. Joel Parra traf bei einem Rückstand von zwei Punkten jedoch nur einen seiner beiden Freiwürfe, anschließend brachte Vassilis Toliopoulos den griechischen Sieg an der Linie nach Hause. Parra führte Spanien mit 18 Punkten an. Der erst 21 Jahre alte Aday Mara überzeugte bei seinem zweiten Einsatz für die A-Nationalmannschaft mit 15 Punkten und 13 Rebounds, musste in der Verlängerung allerdings nach seinem fünften Foul vom Feld.

    Griechenland verbesserte seine Bilanz auf 4-4 und bleibt damit im Rennen um die WM. Spanien kassierte dagegen die dritte Niederlage in Serie und steht bei 5-3.

    Mamukelashvili führt Georgien zum Comeback

    Georgien feierte beim 98:90 in Portugal einen enorm wichtigen Auswärtssieg. Die Gastgeber führten in der ersten Hälfte zwischenzeitlich mit elf Punkten, mussten Georgien bis zur Pause aber auf 41:42 herankommen lassen.

    Künftig in der NBA bei den Lakers: Sandro Mamukelashvili.
    Künftig in der NBA bei den Lakers: Sandro Mamukelashvili. picture alliance / ASSOCIATED PRESS

    Sandro Mamukelashvili sorgte mit einem wilden Dreier zum Ende der ersten Halbzeit für neuen Schwung. Der neue Forward der Los Angeles Lakers beendete die Partie mit 22 Punkten, sechs Rebounds und vier Assists.

    Noch erfolgreicher punktete Tornike Shengelia, der 26 Zähler erzielte. Zusammen kam das Forward-Duo damit auf 48 Punkte. Georgien eröffnete die zweite Halbzeit mit einem 10:0-Lauf, übernahm die Kontrolle und gab die Führung anschließend nicht mehr ab.

    Neemias Queta lieferte trotz der portugiesischen Niederlage die statistisch beste Einzelleistung des Abends. Der Center der Boston Celtics kam auf 20 Punkte, elf Rebounds, vier Blocks und drei Assists. Sein Effizienzwert von 34 war der höchste aller Spieler am Montag.

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    Litauen verhindert den nächsten Rückschlag

    Litauen setzte sich nach einer schwierigen Partie mit 78:73 gegen Bosnien und Herzegowina durch. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber noch mit 42:46 zurück, drehten das Spiel aber mit einem 19:12 im dritten Viertel.

    Azuolas Tubelis führte Litauen mit 23 Punkten und fünf Rebounds an. Augustas Marciulionis steuerte 16 Punkte, fünf Rebounds und vier Assists bei. In der Schlussphase fanden die Bosnier kaum noch erfolgreiche Abschlüsse. Jusuf Nurkic erzielte für Bosnien und Herzegowina 20 Punkte, traf allerdings nur vier seiner 13 Würfe aus dem Feld. Luka Garza kam in gut 17 Minuten auf 14 Punkte und sieben Rebounds.

    Durch den Erfolg verbesserte sich Litauen auf eine Bilanz von 4-4 und bleibt in Schlagdistanz zum dritten Platz. Bosnien und Herzegowina steht nach der fünften Niederlage zunehmend unter Druck.

    WM-Qualifikation: Alle Spiele und Ergebnisse am Montag

    kon

    Island
    ISLIslandIsland
    73
    :
    110
    Türkei
    TÜRTürkeiTürkei
    Italien
    ITAItalienItalien
    64
    :
    76
    Serbien
    SERSerbienSerbien
    Portugal
    PORPortugalPortugal
    90
    :
    98
    Georgien
    GEOGeorgienGeorgien
    Litauen
    LITLitauenLitauen
    78
    :
    73
    Bosnien-Herzegowina
    BOSBosnien-H.Bosnien-Herzegowina
    Griechenland
    GRIGriechenlandGriechenland
    108
    :
    106
    OT
    Spanien
    SPASpanienSpanien
    Litauen
    LITLitauenLitauen
    78
    :
    73
    Bosnien-Herzegowina
    BOSBosnien-H.Bosnien-Herzegowina
    Griechenland
    GRIGriechenlandGriechenland
    108
    :
    106
    OT
    Spanien
    SPASpanienSpanien
    Italien
    ITAItalienItalien
    64
    :
    76
    Serbien
    SERSerbienSerbien
    Portugal
    PORPortugalPortugal
    90
    :
    98
    Georgien
    GEOGeorgienGeorgien
    Montenegro
    MONMontenegroMontenegro
    89
    :
    98
    Ukraine
    UKRUkraineUkraine
    Island
    ISLIslandIsland
    73
    :
    110
    Türkei
    TÜRTürkeiTürkei