vor 20 Stunden
Starker Auftritt des Kapitäns
Dennis Schröder stand beim klaren 111:79-Erfolg gegen Zypern trotz früh entschiedener Partie lange auf dem Parkett. Nach dem Spiel erklärte Bundestrainer Alex Mumbru, warum der Kapitän auch in der Schlussphase weiter Minuten sammelte.

Obwohl Deutschland den Außenseiter bereits früh deutlich distanziert hatte, spielte Schröder bis in die Schlussminuten hinein und verpasste mit 20 Punkten, neun Assists und sieben Rebounds nur knapp ein Triple-Double. Für Bundestrainer Alex Mumbru war die Erklärung dafür denkbar einfach: "Dennis ist ein Leader, er ist unser Kapitän. Er wollte weiterspielen, deshalb hat er gespielt. Wir sind glücklich darüber."
Auch Schröder selbst machte deutlich, dass für ihn jedes Länderspiel einen hohen Stellenwert besitzt - unabhängig vom Spielstand. "Jedes Spiel ist wichtig. Wir wollen hier etwas aufbauen", sagte der Weltmeister. Zwar habe das DBB-Team "noch besser spielen können", mit den beiden Siegen im aktuellen Qualifikationsfenster zeigte sich der 32-Jährige aber zufrieden.
Für Schröder geht es dabei längst nicht nur um das Ergebnis. "Jedes Mal, wenn ich für Deutschland auf dem Feld stehe, ist es etwas Besonderes. Ich genieße es vor den deutschen Fans, die hierherkommen, um uns zu unterstützen. Ich finde es wichtig, dass ich auf dem Feld stehe, um mein Team zu supporten", erklärte der Kapitän, der inzwischen auf mehr als 100 Länderspiele zurückblickt.
Dass seine Zeit im DBB-Trikot noch lange nicht vorbei sein soll, stellte Schröder ebenfalls klar. "Ich will hier noch lange spielen", sagte der Aufbauspieler. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Qualifikationsrunde richtet sich der Blick nun bereits auf Ende August, wenn Deutschland die zweite Gruppenphase der WM-Qualifikation in Angriff nimmt.
sgm