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Weiter Brown-Nachwehen in Boston
Hat Jaylen Brown die Boston Celtics im Sommer zu einem Trade gedrängt? Ein früherer NBA-Profi und heutiger TV-Experte behauptet genau das. Aus dem Umfeld des Neuzugangs der Philadelphia 76ers kommt nun ein deutliches Dementi.

Auslöser war ein Auftritt von Brian Scalabrine in einer Radiosendung von SiriusXM am Montag. Der Celtics-Analyst von NBC Sports Boston und frühere NBA-Profi erklärte dort, Brown habe der Franchise eine Liste mit Forderungen vorgelegt, einen Trade verlangt und am liebsten zu den Milwaukee Bucks wechseln wollen.
Ein Vertreter Browns widersprach gegenüber ESPN in scharfen Worten. Der Bericht sei "zu 10.000 Prozent gelogen". Brown habe nie einen Wechsel nach Milwaukee gefordert. Erst nachdem die Gespräche der Celtics mit den Bucks über Giannis Antetokounmpo gescheitert seien, habe er um ein Mitspracherecht bei seinem künftigen Team gebeten.
Noch am selben Abend schwächte Scalabrine seine Aussagen vor dem Celtics-Spiel gegen die Chicago Bulls ab. "Technisch gesehen hat er also keinen Trade gefordert", sagte der frühere Celtics-Profi. An der Existenz einer Forderungsliste hielt er jedoch fest.
Brown war Anfang Juli nach zehn Jahren in Boston zu den 76ers gewechselt. Die Celtics erhielten im Gegenzug Paul George sowie zwei Erst- und zwei Zweitrundenpicks. Mit den Sixers steht der Champion von 2024 nach vier Spielen bei drei Siegen.
Für zusätzliche Schlagzeilen sorgt das Verhältnis zu Jayson Tatum. Brown hatte zuletzt in den sozialen Medien angedeutet, sein langjähriger Teamkollege habe nicht die Wahrheit gesagt, als dieser von seiner Überraschung über den Trade sprach. Nach dem Sieg gegen Milwaukee am Samstag versicherte Brown zwar, es gebe "keinen Beef". Er fügte aber hinzu, es gebe vielleicht "ein paar Lammkoteletts und etwas Bratensoße".
jos