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    Basketball - EuroLeague

    vor 3 Stunden

    EuroLeague kompakt

    Theis raus, Piraeus marschiert ins Final Four - Hapoel hält Serie am Leben

    Die ersten dritten Spiele der EuroLeague-Playoffs lieferten am Dienstagabend zwei völlig unterschiedliche Geschichten. Während Olympiakos Monaco regelrecht überrollte und als erstes Team das Final Four erreichte, kämpfte sich Hapoel Tel Aviv mit einer starken zweiten Hälfte gegen Real Madrid zurück in die Serie.

    Fournier war Topscorer der Partie.
    Fournier war Topscorer der Partie. IMAGO/One Inch Productions

    Olympiakos Piräus hat ein deutliches Statement gesetzt und Monaco mit 105:82 aus der eigenen Halle geschossen. Trotz eines starken Starts der Gastgeber um Mike James, der früh zwei Dreier traf, übernahmen die Griechen schnell die Kontrolle. Thomas Walkup brachte Olympiakos mit vier erfolgreichen Dreiern im ersten Viertel auf Kurs, ehe die Gäste im zweiten Abschnitt komplett davonzogen.

    Besonders offensiv präsentierte sich Olympiakos in beeindruckender Form. Die Mannschaft bewegte den Ball stark (29 Assists), nutzte Monacos dünne Acht-Mann-Rotation konsequent aus und knackte am Ende sogar die 100-Punkte-Marke. Evan Fournier führte alle Scorer mit 22 Punkten an, Alec Peters steuerte 18 Zähler bei. Monaco bekam dagegen die Ausfälle und die fehlende Tiefe deutlich zu spüren - auch der verletzte deutsche Welt- und Europameister Daniel Theis fehlte spürbar. Olympiakos gewann damit erstmals in der Klubgeschichte die ersten drei Spiele einer Playoff-Serie und steht zum fünften Mal in Folge im Final Four.

    Bryant war gegen Madrid Topscorer der Partie.
    Bryant war gegen Madrid Topscorer der Partie. IMAGO/Alterphotos

    Hapoel dreht auf: Real verliert Kontrolle über die Serie

    Real Madrid erwischte in Tel Aviv zunächst den besseren Start und setzte mit einem 7:0-Lauf früh das erste Zeichen. Vor allem von außen lief es für die Spanier ordentlich, wodurch sich Real zwischenzeitlich sogar eine zweistellige Führung erspielte. Hapoel kämpfte sich jedoch mit einem 11:0-Lauf zurück in die Partie, ehe ein Dreier von Mario Hezonja den Madrilenen eine knappe 34:36-Halbzeitführung sicherte.

    Nach der Pause übernahm Hapoel endgültig die Kontrolle. Ein dominanter 16:0-Lauf im dritten Viertel brachte die Halle zum Kochen und drehte das Spiel komplett. Zwar verkürzte Real später noch einmal auf 61:60, doch die Defensive der Gastgeber hielt stand. Elijah Bryant führte Hapoel mit 19 Punkten und neun Rebounds an, Chris Jones legte ebenfalls 19 Zähler auf. Entscheidend waren zudem die klare Rebound-Überlegenheit (44:33) sowie Reals schwache Freiwurfquote von nur 46,7 Prozent.

    Euroleague Playoffs: Alle Serien im Überblick

    sgm

    AS Monaco
    MONMonacoAS MonacoMonaco
    82
    :
    105
    Olympiakos Piräus
    PIRO. PiräusOlympiakos PiräusGriechenland
    Hapoel Tel Aviv
    HAPH. Tel AvivHapoel Tel AvivIsrael
    76
    :
    69
    Real Madrid
    MADReal MadridReal MadridSpanien