01.03.2026
NCAA College Basketball
Texas Tech setzte in der Big 12 das Ausrufezeichen der Nacht und warf Iowa State zurück - Christian Anderson lenkte dabei das Spiel. Parallel hinterließen auch deutsche Namen Spuren: Sananda Fru lieferte in Clemson ab, Kharchenkov punktete in Tucson - und Johann Grünloh musste mit Virginia in Durham harte Minuten überstehen.

Die Texas Tech Red Raiders setzten sich mit 82:73 gegen die Iowa State Cyclones durch und fügten den Cyclones im Big-12-Rennen einen Dämpfer zu. Texas Tech traf 58 Prozent aus dem Feld und 14 Dreier, Donovan Atwell erzielte 18 Punkte - allesamt von jenseits der Linie. Christian Anderson Jr. lieferte 14 Punkte und sieben Assists.
Iowa State startete eine späte Aufholjagd und verkürzte nach einem 11:0-Lauf auf sechs Punkte, bekam aber keine weitere Chance. Joshua Jefferson (22 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists, 5 Steals) und Milan Momcilovic (20 Punkte) hielten dagegen, doch mit der Niederlage rutschten die Cyclones im Rennen um einen möglichen No.-1-Seed im NCAA-Turnier weiter zurück.
Die Nr. 2 der Nation, die Arizona Wildcats, sicherte sich mit einem klaren 84:61 gegen die Kansas Jayhawks mindestens einen Anteil am Big-12-Titel. Entscheidend war ein 19:0-Lauf in der ersten Halbzeit, der Kansas früh unter Druck setzte. Zwar kämpften sich die Jayhawks zwischenzeitlich zurück, doch ein weiterer Run im zweiten Durchgang entschied die Partie endgültig.
Brayden Burries führte Arizona mit 20 Punkten und 12 Rebounds an. Auf Seiten von Kansas erzielte Darryn Peterson 24 Zähler, doch während der entscheidenden Phase fehlten Antworten. Der deutsche Guard Kharchenkov steuerte 11 Punkte und 6 Rebounds bei, konnte die dritte Niederlage der Jayhawks in fünf Spielen aber nicht verhindern.
Die Duke Blue Devils sicherten sich durch ein 77:51 gegen die Virginia Cavaliers den Top-Seed für das ACC-Turnier. Duke traf früh hochprozentig von außen (8/13 Dreier in Halbzeit eins) und setzte sich bis zur Pause auf 41:26 ab. Isaiah Evans (19 Punkte) und Cameron Boozer (18 Punkte, 9 Rebounds) bestimmten das Spiel.
Virginia fand offensiv kaum Lösungen, traf nur 29,1 Prozent aus dem Feld und sieben von 35 Dreiern. Johann Grünloh kam für die Cavaliers auf vier Punkte und zwei Blocks, konnte die klare Niederlage gegen das topgesetzte Team jedoch nicht abwenden.
Die Clemson Tigers beendeten mit einem 80:76 gegen die Louisville Cardinals ihre Vier-Spiele-Niederlagenserie. Matchwinner war Jestin Porter, der alle seine 16 Punkte in der zweiten Hälfte erzielte und mit einem Dreier sowie einem Drive für die entscheidende zweistellige Führung sorgte. Clemson führte zwischenzeitlich mit 15 Punkten, ehe Louisville in der Schlussminute noch einmal verkürzte.
Aus deutscher Sicht überzeugte vor allem Sananda Fru: Der frühere Braunschweiger kam auf zehn Punkte (5/5 aus dem Feld), sechs Rebounds und zwei Blocks - eine fehlerfreie Offensivleistung. Clemson verteidigte zudem Louisvilles Topscorer Mikel Brown Jr. konsequent (5 Punkte, 2/10 FG) und festigte mit dem Sieg die Position im ACC-Rennen.
sgm