12.02.2026
EuroLeague kompakt
Anadolu Efes fegt Virtus Bologna deutlich vom Parkett, Olympiakos behält im Topspiel gegen Roter Stern die Oberhand - und Paris Basketball sorgt mit einem Auswärtssieg in Barcelona für eine Überraschung.

Anadolu Efes Istanbul feierte mit dem 91:60 gegen Virtus Bologna den dritten Sieg in Folge - erstmals in dieser Saison. Efes steht nun bei 9-19, Virtus rutschte nach der fünften Niederlage aus den letzten sechs Spielen auf 12-16 ab. Für Efes kam Nick Weiler-Babb auf fünf Rebounds und neun Assists, während Karim Jallow auf Seiten von Virtus acht Punkte und acht Rebounds verbuchte.
Der Abend gehörte Cole Swider: Karrierebestwert 22 Punkte bei 6/7 Dreiern. Saben Lee legte 18 Zähler nach und sorgte mit einem Layup zum Buzzer für das 43:35 zur Halbzeit. Nach dem 64:45 nach 30 Minuten war die Partie endgültig durch, Virtus kam nicht mehr zurück.
Olympiakos Piräus setzte sich mit 92:86 gegen Roter Stern durch. Nach einem ausgeglichenen Spielverlauf (24:20, 49:45, 72:68) behielt Olympiakos im Schlussviertel die Kontrolle.
Sasha Vezenkov war mit 23 Punkten der Topscorer, Evan Fournier (18) und Tyler Dorsey (17) lieferten wichtige Entlastung. Bei Zvezda stach Jordan Nwora mit 21 Punkten heraus, insgesamt blieb die Quote von außen (8/26) aber ein Knackpunkt.
Paris Basketball holte bei FC Barcelona einen überraschenden 85:74-Auswärtssieg. Nach einem 39:43-Rückstand zur Halbzeit überrollten die Gäste Barca im dritten Viertel mit 28:12 und nutzten dabei auch das Fehlen von Kevin Punter und Tomas Satoransky.
Entscheidend war vor allem der Dreier-Faktor: Barcelona traf nur fünf von 32 von außen, Paris dagegen elf von 30. Nadir Hifi führte die Franzosen mit 21 Punkten an, Justin Robinson (18) und Lamar Stevens (15) legten nach. Barca kam trotz 39 Rebounds nie mehr richtig in Schlagdistanz, Dario Brizuela war mit 15 Punkten Topscorer. Barcelona steht nun bei 17-11, Paris verbesserte sich auf 9-18.
Valencia Basket gewann 82:67 gegen LDLC ASVEL Villeurbanne und setzte sich früh ab. Nach dem 44:33 zur Pause ließ Valencia kaum noch Spannung aufkommen, ASVEL gewann zwar das Schlussviertel (22:19), kam aber nie wirklich in Reichweite.
Valencia überzeugte vor allem über Effizienz (61,5% aus dem Zweierbereich) und eine breite Verteilung: Jean Montero und Matt Costello kamen auf jeweils 14 Punkte. ASVELs beste Offensiv-Option war Edwin Jackson mit 20 Zählern, doch 16 Ballverluste machten eine Aufholjagd praktisch unmöglich.
sgm