26.07.2024
Kein Groll gegenüber Klay Thompson
Stephen Curry spielt seit 2009 für die Golden State Warriors. Der Point Guard beteuerte in einem Interview noch einmal, dass er bei der Franchise bleiben wolle - mit einer Einschränkung.

"Ich habe immer gesagt, dass ein 'Warrior for life' sein möchte und ich bin jetzt an einem Punkt in meiner Karriere, wo das möglich erreicht", sagte Curry in einem Interview mit Marc J. Spears (Andspace). "Es garantiert aber nicht, dass wir Meister werden oder viele Spiele gewinnen."
Curry betonte dabei noch einmal, dass Gewinnen für ihn das Wichtigste sei und man mit dem Erreichten - im Fall der Warriors sind das vier Titel in der Curry-Ära - nicht zufrieden sein darf. "Man muss Dinge verändern, neu ausrichten und schauen, wie sich die NBA mit all diesen talentierten Teams entwickelt."
Zudem wolle Curry in der Zukunft Entscheidungen treffen, die ihn glücklich machen und seiner Karriere förderlich sind. "Wenn wir plötzlich nur noch Kanonenfutter sind und das nur so ist, weil ich in Golden State bleiben möchte, dann kann ich das auch nicht akzeptieren." Allerdings schränkte der 36-Jährige ein, dass dieser Fall seiner Meinung nach nicht realistisch sei.
2022 waren die Warriors zuletzt Meister, im Vorjahr war allerdings bereits im Play-In-Tournament Schluss. Gleichzeitig verließ mit Klay Thompson sein über viele Jahre kongenialer Partner das Team und läuft fortan für die Golden State Warriors auf. "Seltsam" findet der Point Guard das, Groll hegt er deswegen aber nicht.
"Er hat die beste Entscheidung für sich selbst getroffen (…) Ich werde für immer die Dinge im Gedächtnis behalten, die wir zusammen erlebt haben und nicht sauer darüber sein."
Neben Thompson verließ auch Chris Paul die Warriors nach einem Jahr wieder, dafür wurden via Free Agency De’Anthony Melton, Kyle Anderson und Buddy Hield in die Bay Area gelockt.
rar