vor 3 Stunden
NBA-Legende erklärt Warriors-Dynastie für tot
Die Zukunft der Golden State Warriors wird immer unsicherer. NBA-Legende Charles Barkley erklärte die Dynastie jetzt live im TV, direkt neben Draymond Green, für beendet.

Die glorreichen Jahre der Golden State Warriors könnten endgültig vorbei sein. Nach dem erneuten frühen Saison-Aus diskutierten NBA-Legende Charles Barkley und Draymond Green live bei "Inside the NBA" offen über die Zukunft der Franchise.
Barkley sieht Golden State nicht mehr als ernsthaften Titelkandidaten. "Es ist vorbei für die Warriors", erklärte der Hall-of-Famer direkt neben Draymond Green im Studio. "Ihr hattet einen der größten Runs aller Zeiten. Aber irgendwann endet jede Dynastie."
Vor allem das Alter des Kerns bereitet ihm große Sorgen. Stephen Curry und Green seien inzwischen "im Herbst ihrer Karriere", gleichzeitig fehle Golden State die finanzielle Flexibilität, um noch einmal entscheidend nachzurüsten.
"Ihr werdet nicht gesünder, ihr werdet nur älter", sagte Barkley weiter. "Wenn Steph noch um Titel spielen will, müsste er vielleicht woanders hin."

Green ging kaum in die Gegenoffensive. Stattdessen zeigte sich der vierfache Champion ehrlich und reflektiert: "Wir sind nicht naiv. Das könnte es gewesen sein", gab Green zu.
Trotzdem versuchte er, die Situation mit Humor aufzulockern. Als Barkley weiter über das mögliche Ende der Warriors sprach, konterte Green lachend: "Das Ziel ist einfach, nicht irgendwann wie du im Rockets-Trikot auszusehen." Damit spielte Green auf Barkleys späte Karrierejahre bei den Houston Rockets an, die sportlich wenig erfolgreich verliefen.
Zusätzlich sorgt weiterhin die Zukunft von Steve Kerr für Diskussionen. Noch ist unklar, ob der Coach bei Golden State weitermacht oder seine Zeit bei der Franchise endet. Green machte deutlich, dass er mit einer Rückkehr rechnet: "Ich hoffe und glaube, dass er zurückkommt", sagte der Forward. Laut aktuellen Berichten sollen die Gespräche zwischen Kerr und den Warriors zuletzt "sehr produktiv" verlaufen sein.
kon