26.11.2020
Euroleague - 11. Spieltag
Alba Berlin hat den dritten Saisonsieg in der Euroleague eingefahren. Der deutsche Meister bezwang Khimki Moskau - trotz eines schwierigen Starts.

Auch wenn Khimki in der Euroleague bislang den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt (erst zwei Siege) und damit für ein Kellerduell in der deutschen Hauptstadt antraten, gingen die Gäste aus Moskau mit dem ehemaligen Münchner Greg Monroe in ihrem Reihen als leichter Favorit ins Rennen. Und tatsächlich schienen sie dieser Rolle auch früh gerecht zu werden: Mit einem 10:0-Lauf startet Khimki in die Partie, nach fast drei Minuten erzielte der an diesem Abend bärenstarke Ben Lammers (18 Punkte, 7 Rebounds) die ersten Punkte für fahrige Berliner, die ohne den verletzten Jonas Mattisseck (muskuläre Probleme) auskommen mussten. Dennoch ging das erste Viertel an Moskau (24:20).
Dann aber kippte die Partie bei der Rückkehr von Louis Olinde (erst Quarantäne, dann Leistenverletzung) zugunsten der Albatrosse, vor allem die treffsicheren Lammers, Niels Giffey (22 Punkte) und Luke Sikma (20) gingen nun voran. Früh im zweiten Abschnitt sorgte Lammers für die Führung, von da an zogen die Gastgeber kontinuierlich weg. Zur Halbzeit führte der Meister mit 50:44. Nach Ende des dominant geführten dritten Viertels (27:18) betrug der Abstand schon 15 Punkte.
Kurz vor Schluss macht Olinde die 100 Punkte mit zwei Freiwürfen voll, der überzeugend deutliche Sieg der Berliner war da bereits in trockenen Tüchern. Durch das 100:80 schob sich Alba in der Euroleague-Tabelle auf Rang 15 vor. "Wir haben einen sehr, sehr guten Job gemacht", sagte Olinde bei "MagentaSport": "Wir sind nur langsam reingekommen, aber danach hat es sich sehr gut angefühlt. Der Gegner hat irgendwann spürbar aufgegeben."