vor 18 Stunden
Ex-NBA-Star macht sich lustig
Die Transgender-Debatte spaltet weiter die WNBA. Nun schaltete sich auch Ex-NBA-Spieler Enes Kanter Freedom in die Debatte ein und spottete aufgrund der geltenden Regeln über einen möglichen Drafteintritt im kommenden Jahr.

In einem Instagram-Video, das Freedom am Freitagabend deutscher Zeit auf seinem privaten Account veröffentlichte, erklärte er im Draft-typischen Duktus seine Anmeldung fürs Jahr 2027: "Nach reiflicher Überlegung und Prüfung der aktuellen Teilnahmebedingungen erkläre ich mich hiermit offiziell zu einem WNBA-Draft-Prospect."
Der spöttische Beitrag bezieht sich auf die derzeitigen Teilnahmebedingungen der WNBA für Spielerinnen. Demnach genügt die Selbstidentifikation als Frau, um am Wettbewerb teilzunehmen. "Wenn eine einfache Selbsterklärung bereits ausreicht, dann erfülle ich jede einzelne Voraussetzung, um in der WNBA anzutreten", so Freedom weiter.
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Im weiteren Verlauf des Videos erklärte der langjährige NBA-Spieler, sich nicht über die Trans-Community lustig machen oder ihr gegenüber respektlos sein zu wollen. Dennoch setzte er im Anschluss seinen sarkastischen Monolog weiter fort und forderte die Liga auf, ihre Maßstäbe von Inklusion auch auf ihn anzuwenden.
Das Video kommt in einer Zeit massiver Polarisierung rund um die Transgender-Frage im professionellen Frauensport. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte erst wenige Monate zuvor Trans-Athleten teilweise von der Ausübung ihres Sports ausgeschlossen. Die Debatte griff auf die WNBA über, nachdem sich Fever-Spielerin Sophie Cunningham kritisch zur Einbeziehung von Transgender-Athleten geäußert hatte. Hier geht's zur damaligen News.
jos