13.03.2025
Bridges spielt die meisten Minuten in der NBA
Mikal Bridges hat sich an Knicks-Coach Tom Thibodeau gewandt, um eine Reduzierung der Spielzeit für die Starter anzusprechen. Der Forward ist überzeugt, dass die Bankspieler mehr Verantwortung übernehmen können und das Team langfristig davon profitieren würde.

Knicks-Forward Mikal Bridges setzt sich für eine gerechtere Minutenverteilung in der Rotation seines Teams ein. Wie er gegenüber der New York Post erklärte, hat er Coach Thibodeau gebeten, die Starter weniger einzusetzen und der Bank mehr Chancen zu geben. Bridges betont, dass das Team tief genug besetzt ist, um von einer ausgeglicheneren Verteilung zu profitieren.
"Manchmal ist es einfach nicht gut für den Körper", sagte Bridges. "Klar, als Coach willst du, dass deine besten Spieler lange auf dem Feld stehen, aber ich habe ihm gesagt, dass wir eine starke Bank haben, die uns unterstützen kann. Wir müssen nicht 48 Minuten durchspielen." Drei der zehn Spieler mit den meisten Minuten pro Spiel in der Liga sind Knicks-Akteure, darunter auch Josh Hart und OG Anunoby. Jalen Brunson liegt mit 35,4 Minuten pro Spiel auf Rang 20.
Der 28-Jährige sieht darin vor allem Vorteile für die Defensive, aber auch für die offensive Frische der Mannschaft. "Wir haben viele gute Jungs im Team, die Minuten übernehmen können. Das hilft unserer Verteidigung, dem Angriff und verhindert, dass müde Spieler Fehler machen", so Bridges weiter.
Kaum ein Spieler verkörpert die Dauerbelastung mehr als er: Bridges hält aktuell die längste aktive Serie an aufeinanderfolgenden Spielen in der NBA (554 Spiele) und führt die Liga in Gesamtminuten an. Mit durchschnittlich 38 Minuten pro Spiel trägt er erheblich zur starken Saison der Knicks bei, die mit einer Bilanz von 42-23 auf Platz drei der Eastern Conference stehen.
"Daran gewöhnt man sich nie wirklich", gab Bridges zu. "Der Körper fühlt sich jedes Jahr anders an. Aber ich habe gelernt, wie ich mich in solchen Situationen um meinen Körper kümmern kann und versuche, so viel wie möglich für das Team zu geben."
Ob Thibodeau, bekannt für seine Vorliebe für hohe Einsatzzeiten seiner Starter, auf Bridges‘ Wunsch eingeht, bleibt abzuwarten. Doch mit den Playoffs in Sicht könnte eine größere Entlastung der Leistungsträger langfristig den entscheidenden Unterschied machen.
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sgm