vor 16 Stunden
EuroLeague-Playoffs, Viertelfinale
Die deutschen Nationalspieler Maodo Lo und Daniel Theis stehen vor dem Ausscheiden in den laufenden EuroLeague-Playoffs. Während ersterer einen unauffälligen Abend erlebte, musste zweiterer bereits nach wenigen Minuten verletzt ausgewechselt werden.

Die AS Monaco steht vor dem Playoff-Aus! Gegen den Gewinner der EuroLeague-Hauptrunde Olympiakos Piräus musste das Fürstentum die zweite Niederlage im zweiten Spiel einstecken.
Dabei lief das Spiel aus Sicht der Gäste bereits unglücklich an. Nach nur zweieinhalb Minuten verletzte sich Nationalspieler Daniel Theis augenscheinlich am Handgelenk, woraufhin er ausgewechselt werden musste und nicht mehr zurückkehrte. Die Griechen starteten hingegen brandheiß. Vor den Augen von NBA-Star Giannis Antetokounmpo erzielte EL-MVP Sasha Vezenkov allein 13 Punkte im ersten Viertel.
Richtig bitter wurde es für Monaco allerdings im zweiten Durchgang. Nicht nur kam man defensiv unter die Räder, auch offensiv stagnierte das Spiel nun auf ganzer Linie. Die Krönung: Topspieler Mike James wurde noch vor der Halbzeitsirene wegen unsportlichem Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern der Partie verwiesen.
Nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung der Gastegeber auf bis zu 33 Punkte an. Neben Topscorer Vezenkov (21, 8/11) waren auch Evan Fournier (16 PTS, 7 AST) und Thomas Walkup (10) für Piräus zweistellig unterwegs. Den Sack zumachen könnten die Griechen bereits am 5. Mai. Für das dann dritte Spiel der Best-of-Five-Serie wechselt der Heimvorteil zugunsten Monacos.
Und auch der amtierende EuroLeague-Champion Fenerbahce Istanbul hat eine 2-0-Führung im Viertelfinale gegen Zalgiris Kaunas übernommen. Von Beginn traten die Türken durchweg dominant auf, kontrollierten die Rebounds und überzeugten durch gute Ballbewegung.
In Nicolo Melli (17), Nando de Colo (16), Tarik Biberovic (15), Mikael Jantunen (13) und Wade Baldwin (11) waren gleich fünf Akteure Fenerbahces zweistellig unterwegs. Zur Pause waren die Türken bereits auf 51:33 davongezogen.
Auch nach dem Seitenwechsel wechselte das Momentum nicht mehr. Bei den Gästen aus Litauen lief aus der Distanz nur wenig zusammen. In der Zone konnten lediglich Wright und Tubelis für Unruhe sorgen. Der deutsche Nationalspieler Maodo Lo blieb mit drei Punkten aus drei Abschlüssen allerdings unauffällig.
Das möglicherweise entscheidende dritte Spiel der Serie findet am 6 Mai (19 Uhr) in Zalgiris statt.
jos