vor 7 Stunden
NBA Preseason kompakt
Die Philadelphia 76ers treten zum zweiten Mal mit ihrer Big Four an, kassieren aber gegen ein B-Team der Boston Celtics eine Niederlage. Unterlegen sind auch die Los Angeles Lakers, die gegen die Denver Nuggets eine Heimniederlage einstecken müssen.

Letztlich täuschte das Ergebnis für die Philadelphia 76ers am Ende etwas. Die Boston Celtics setzten sich in Philly ohne die komplette Starting Five durch, dennoch war es weiterhin holprig. Die Sixers führten mit bis zu 14 Punkten, während Boston dann die Aufholjagd startete, als Philadelphia die Starter mit der Ausnahme von Jaylen Brown (20 Punkte, 8/14 FG, 8 Rebounds) auf die Bank setzte.
LeBron James absolvierte sein erstes Spiel vor heimischem Publikum, der 41-Jährige legte in 25 Minuten acht Punkte (4/9 FG), acht Rebounds und sieben Assists auf, vergab aber alle seine drei Freiwürfe und die beiden Dreier. Dominat zeigte sich Joel Embiid (27, 7/13 FG, 11/13 FT), Tyrese Maxey steuerte 22 Zähler (7/11) bei. Dennoch fehlten mit VJ Edgecombe, Dominick Barlow, Adem Bona und Anfernee Simons weiterhin einige Rotationsspieler.
Boston startete derweil einige Trainingsspieler, während die regulären Reservisten auch diesmal von der Bank kamen. Hugo Gonzalez (21) und Ron Harper Jr. (16) konnten sich empfehlen, Letzterer traf auch einen Sprungwurf, der die Verlängerung erzwang, in der sich die Gäste mit 10:5 durchsetzten.
Eine Verlängerung wurde auch in Indiana gespielt, auch hier waren dann vornehmlich Reservisten auf dem Feld. Kel’el Ware (13) schickte die Partie per Dunk in die Overtime, dort setzte der Center mit einem Alley-Oop-Dunk auch den Schlusspunkt. Zu gefallen wussten bei den Bucks Tyler Herro (25, 5/7 Dreier) sowie Rookie Brayden Burries (14).
Bei den Pacers spielten die Stars nur die erste Halbzeit, diese Hälfte dominierte Indiana und führte mit 71:56. Tyrese Haliburton (17, 6 Assists) machte einen guten Eindruck, Pascal Siakam (24) verwandelte fünf seiner sieben Dreier und Ivica Zubac (11, 11 Rebounds) hatte schon da ein Double-Double auf der Habenseite.
Die Detroit Pistons mühten sich gegen den zweiten Anzug der Raptors, zumindest Cade Cunningham (18, 8/12, 7 Assists) war in guter Form. Jalen Dulen (14) fabrizierte dagegen gleich sechs Ballverluste. Für die Raptors waren Malachi Smith (24) und Trayce Jackson-Davis (23, 4/5 FG, 15/16 FT) die besten Scorer.

Die Dallas Mavericks unterlagen derweil deutlich gegen Atlanta, obwohl die Texaner fast in Bestbesetzung antraten. An Cooper Flagg (26, 12 Rebounds) lag es zumindest nicht, dazu steuerte Kyrie Irving (18) fünf Dreier bei. Ex-Top-Pick Zaccharie Risacher kam gegen sein altes Team ebenfalls auf 18 Zähler.
Atlanta verwandelte auf der Gegenseite allerdings satte 21 Dreier, hier zeichneten sich vor allem Nickeil Alexander-Walker (25, 6/10 3P) und Aaron Wiggins (19, 4/9 3P) aus. Dazu verbuchte Jalen Johnson (20, 14 Rebounds) ein starkes Double-Double. Die Hawks führten so schon in der ersten Halbzeit mit bis zu 22 Punkten.
Deutlich gestalteten es auch die Spurs gegen Sacramento, schon nach dem ersten Viertel stand es mit 42:18. Sinnbildlich dafür war eine Szene aus den ersten Minuten, als Victor Wembanyama (14, 8 Rebounds) einen Wurf blockte, dann mit dem Ball über das Spielfeld dribbelte und sich selbst einen Alley Oop über das Brett warf. Die Texaner starteten dabei mit ihren drei Guards, also mit Dylan Harper (19, 7/12) für Julian Champagnie.
Die Kings waren dagegen chancenlos, am besten sah noch Ben Simmons (14, 8 Rebounds, 7 Assists) aus. Zach LaVine (20) war bester Scorer für die Gäste.
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Die Wizards mussten in New Orleans den Ausfall von AJ Dybantsa verkraften, der sich im zweiten Viertel am Sprunggelenk verletzte und in die Kabine humpelte. Eine Diagnose für den Top-Pick gibt es noch nicht. Schwach präsentierte sich dagegen Trae Young (7, 1/11 FG, 7 Assists, 5 TO), der in dieser Preseason weiter auf der Suche nach Rhythmus ist.
Als Team trafen die Wizards nur 29 Prozent ihrer Dreier, auch Anthony Davis (14, 11 Rebounds) vergab seine beiden Versuche aus der Distanz. Zion Williamson (11) nahm für New Orleans sogar vier Dreier, vergab sie jedoch alle. Bester Scorer für die Gastgeber, die sogar nur 19 Prozent von draußen warfen (7/36), war Saddiq Bey mit 19 Zählern.
Minnesota verzichtete in Chicago auf alle Stars, sodass die Bulls recht leichtes Spiel hatten. Caleb Wilson erzielte 16 Punkte, Matas Buzelis steuerte 14 Zähler zum Sieg bei. Für die Wolves glänzten die Reservisten Isaiah Evans (21) und Drew Timme (18).
Die Warriors zeigten nach 4:15-Fehlstart dagegen eine gute Leistung. Stephen Curry (20, 7/19) sucht zwar noch ein wenig seinen Wurf, doch seine Präsenz half mal wieder enorm. Ein Profiteur war Rookie Yaxel Lendeborg (17), dazu verwandelte Al Horford (15) von der Bank kommend fünf Dreier. Die Blazers begannen mit Ja Morant (19, 8/10) und Damian Lillard (23, 4/10 FG, 13/13 FT) im Backcourt, diese Minuten verloren die Gäste aber deutlich.

Die Lakers mussten zum Abschluss der Preseason noch einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Zwar schafften es die Kalifornier, Nikola Jokic (17, 7/8 FG, 6 Rebounds, 8 Assists) zu sechs Ballverlusten zu zwingen, wirklich stoppen konnten sich aber die Offense der Nuggets nicht. Jamal Murray (21) und DeMar DeRozan (14) brachten ebenfalls Produktion.
Luka Doncic (15, 2 Assists, 5 TO) nahm derweil nur zehn Würfe, bester Scorer war diesmal Austin Reaves (19), der aber sogar auf sechs Ballverluste kam. Center Walker Kessler (6, 6 Rebounds) hatte dagegen seine Probleme, besser lief es mit Sandro Mamukelashvili (15, 8 Rebounds).
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