27.12.2024
Oldenburg und Chemnitz verlieren knapp
Die Löwen Braunschweig haben ihren Erfolgslauf auch im letzten Heimspiel des Jahres fortgesetzt. Lange Zeit sah es gegen Oldenburg nach einem sicheren Erfolg aus, spät wurde es doch noch eng. Auch das zweite Spiel des Abends zwischen Bamberg und Chemnitz wurde zum Thriller.

Der Erfolgslauf der Braunschweiger hält weiter an. Im letzten Heimspiel des Jahres hat sich die Mannschaft von Jesus Ramirez mit 83:82 gegen die EWE Baskets Oldenburg durchgesetzt. Dank des siebten Erfolgs im elften Spiel rücken die Löwen bis auf einen Sieg an Tabellenführer Würzburg heran.
Über weite Strecken hatten die Gastgeber Oldenburg im Griff. Von Beginn an übernahmen sie die Führung, die sie zwischenzeitlich bis auf 16 Punkte ausbauen konnten. Noch zu Beginn des letzten Viertels betrug der Vorsprung elf Zähler.
Doch die Gäste aus Oldenburg gaben sich nicht auf und kamen 1:43 Minuten vor dem Ende durch einen Dreier von Artur Konontsuk zum Ausgleich. Braunschweigs Topscorer TJ Crockett Jr. (22 Punkte) konterte mit einem eigenen Treffer von Downtown, die Vorentscheidung gelang den Löwen aber nicht.
Stattdessen stellte Len Schoormann, seines Zeichens bester Werfer bei Oldenburg (21 Punkte), per Dreier 20 Sekunden vor Schluss auf 82:82. Im letzten Angriff der Partie war es dann aber Arnas Velicka, der von Norris Agbakoko gefoult wurde. Der Point Guard aus Litauen behielt beim ersten Freiwurf die Nerven, vergab den zweiten und sorgte so für den knappen Sieg.
Im zweiten Spiel des Abends gastierten die Niners Chemnitz nach vier Pflichtspielniederlagen am Stück bei den Baskets Bamberg - und erneut wurde es packend. Die Bamberger gingen mit dem Rückenwind aus drei Siegen in Folge - im Pokal gegen Berlin sowie in der Liga über Bonn und Heidelberg - in das letzte Heimspiel des Jahres.
Das angesammelte Selbstvertrauen münzte die Mannschaft von Anton Gavel in eine Zehn-Punkte-Führung kurz vor der Pause um. Diese brachten die Gäste aus Chemnitz allerdings schnell wieder zum Schmelzen. Wenngleich die Chemnitzer im letzten Viertel zwischenzeitlich sogar auf acht Punkte wegzogen, blieb es bis zum Schluss spannend. Hauptgrund dafür war auf Seiten der Bamberger Topscorer Noah Locke (22 Punkte).
Kein Wunder also, dass auch in der Crunchtime alles über den Shooting Guard lief. 14 Sekunden vor Schluss brachte er seine Mannschaft per Korbleger auf zwei Punkte ran. Weil Chemnitz-Forward Aher Uguak drei Sekunden später an der Freiwurflinie gleich zweimal die Nerven versagten, bot sich die große Chance für Bamberg. Erneut fand der Ball die Hände von Locke, der zum Korb zog, durch das Foul von William Christmas scorte und den fälligen Freiwurf zum 81:80 verwandelte. Damit sprangen die Bamberger auf Platz 11, Chemnitz bleibt Neunter.
Löwen Braunschweig - EWE Baskets Oldenburg 83:82 (27:19, 21:19, 20:19, 15:25)
Punkte Löwen Braunschweig: Crockett Jr. 22, Velicka 16, Fru 15, Scuka 13, Njie 8, Schilling 4, Ewelt 2, Schröder 2, Flanigan 1
Punkte EWE Baskets Oldenburg: Schoormann 21, Konontsuk 19, Agbakoko 13, Crandall 8, Hinrichs 6, Jaworski 6, Nichols 5, Pjanic 2, Dossou-Yovo 2
Zuschauer: 6242
Bamberg Bakskets - Niners Chemnitz 81:80 (17:15,25:22,14:20,25:23)
Punkte Bamberg Baskets: Locke 22, Segu 17, Feazell 12, Stanic 11, Horvath 7, Lofton 5, Tadda 3, Krimmer 2, Watson-Boye 2
Punkte Niners Chemnitz: Bailey Jr 20, Christmas 14, Garrett 12, Lansdowne 9, Uguak 9, Nkamhoua 8, Tischler 4, Richter 4
Zuschauer: 5499
dza