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    NBA

    vor 11 Stunden

    Head Coach fordert Anerkennung

    "Sie sagen, er sei zu klein": Emotionaler Brown singt Loblied auf Brunson

    Nach dem Gewinn des NBA-Titels hat Knicks-Head-Coach Mike Brown eine emotionale Pressekonferenz gehalten und dabei vor allem MVP Jalen Brunson überschwänglich gelobt.

    Mike Brown und Jalen Brunson
    Mike Brown hat von Jalen Brunson geschwärmt. Getty Images

    "Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich weiß nicht, wie lange es her ist, seit der letzte Buzzer ertönte, aber ich glaube es immer noch nicht. Ich kneife mich selbst. Ich sage mir, ich soll im Moment bleiben - all das, was ich diesen Jungs jeden Tag predige, versuche ich jetzt selbst umzusetzen, weil ich es einfach nicht glauben kann", begann der sichtlich berührte Brown die Pressekonferenz nach dem knappen Sieg in Spiel 5.

    Nach vielen lobenden Worten für seinen Staff kam er dann auch schnell auf Jalen Brunson zu sprechen, der mit 45 Punkten der beste Spieler des Abends war und anschließend verdient zum Finals-MVP gekürt wurde. "Ich hab's gesagt, und ich hoffe, ihr hört mir zu: Er ist ein Top-3-MVP-Kandidat. Jeder erwähnt seinen Namen irgendwie beiläufig, nimmt ihn nicht ernst genug. Die Leute sagen, er sei zu klein. Die Leute sagen, er ist ein 1B oder 2B oder sonst was. Er ist ein verdammter 1A. Er ist ein MVP-Kandidat. Und ich hoffe, heute Abend - ich rede jetzt mehr zu den Medien als zu den Fans - ich hoffe, ihr erkennt, was dieser Mann bedeutet. Denn er ist der MVP", lobte Brown den Guard.

    Brunson kam 2022 per Trade von den Dallas Mavericks zu den New York Knicks. Dort entwickelte er sich umgehend zum Führungsspieler und verzichtete im Laufe seiner Jahre im Big Apple immer wieder auf hohe Gehaltssummen, damit das Team in dieser Form überhaupt entstehen konnte. "Er versteht, was Gewinnen bedeutet. Er kommt hierher und nimmt wahrscheinlich einen Gehaltsabzug in Kauf, den ich nie akzeptiert hätte", schwärmte Brown von Brunsons Gehaltsverzicht.

    Brunson verzichtete auf viel Geld

    2024 unterschrieb Brunson einen neuen Vierjahresvertrag über 156,5 Millionen Dollar und verzichtete damit bewusst auf 113 Mio. Dollar, die ihm zugestanden hätten, wenn er bis zum Sommer 2025 gewartet hätte. "Er hat also die Messlatte gesetzt, noch bevor er das Parkett betreten hat. Jedes Mal, wenn es darum ging, seinen Vertrag neu zu verhandeln. Das hat den Standard gesetzt. Wenn man dann noch sein Spiel dazurechnet, ist das einfach unvorstellbar", führte Brown aus.

    Über die Serie erzielte Brunson 32,6 Punkte im Schnitt und war in den entscheidenden Momenten der Finals stets zur Stelle.

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      gfr