25.04.2026
Berliner einer der Schlüssel der Serie
Die Orlando Magic haben bei den Detroit Pistons den Heimvorteil geklaut. Nun geht es in Florida weiter und vieles wird auch von Franz Wagner abhängen, ob dieser Cade Cunningham stoppen kann.

Der Berliner ist die meiste Zeit der direkte Gegenspieler des All-Stars, der in den ersten beiden Spielen bisher 33 Punkte und 7,5 Assists im Schnitt erzielt. Und dennoch macht es Wagner bislang nicht schlecht, weil dafür die anderen Akteure der Pistons noch nicht wie gewünscht zur Geltung kommen.
"Er wird immer scoren, aber wir müssen uns an unseren Gameplan halten und es für den Rest des Teams so schwer wie möglich zu machen", sagte Wagner nach dem Training am Freitag. "Es macht Spaß, aber es ist natürlich auch sehr fordernd. Er ist einer der besten Spieler der Liga und trifft für sie fast alle Entscheidungen mit dem Ball in der Hand."
Dabei ist Wagner bewusst, wie wichtig seine Rolle in der Defensive für diese Serie ist. "Ich versuche alles, um ihn ein wenig zu ärgern, weil das einer der Schlüssel ist, um diese Serie zu gewinnen. Für mich ist das eine coole Möglichkeit und ich bin froh, dass ich das machen darf." Das geht jedoch ein bisschen zugunsten der Offense. Mit Ausnahme des vierten Viertels von Spiel 1 trat der Berliner eher selten in Erscheinung.
Wagner sucht noch seinen Rhythmus, stritt aber ab, nach seiner Knöchelverletzung noch Zeit zu brauchen. "Ich fühle mich richtig gut und bin auch mental sehr fit", beteuerte der Berliner. Über die Serie legt der 24-Jährige derzeit nur 15,5 Punkte und 6,0 Rebounds auf, Werte die deutlich unter seinem Saisonschnitt in der Regular Season liegen.
rar