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LeBron rastet gegen die Refs aus
Die Los Angeles Lakers verloren Spiel zwei gegen die Oklahoma City Thunder deutlich. Nach der Partie standen aber die Schiedsrichter im Fokus. Vor allem LeBron James zeigte früh seinen Frust und bekam später Unterstützung von Coach JJ Redick.

Schon in den ersten Minuten der Partie machte LeBron James seinem Ärger Luft. Nach einem Drive gegen Luguentz Dort und Kontakt von Jaylin Williams blieb die Pfeife stumm, obwohl der Lakers-Star klar getroffen wurde.
James reagierte sofort sichtbar genervt. Statt direkt zurückzulaufen, blieb der 41-Jährige stehen und starrte Referee Mark Lindsay demonstrativ an. Wenig später diskutierte er emotional mit den Unparteiischen.
Auch Coach JJ Redick platzte früh der Kragen. Der Lakers-Coach kassierte im ersten Viertel ein Technical Foul, nachdem er sich über die Linie der Schiedsrichter beschwert hatte.
Die Diskussion um die Physis der Thunder begleitet die Playoffs schon seit Tagen. Dem Titelverteidiger wird vorgeworfen, extrem aggressiv verteidigen zu dürfen, ohne entsprechend viele Fouls gepfiffen zu bekommen.
Gerade gegen ein körperlich angeschlagenes Lakers-Team ohne Luka Doncic fällt das besonders auf. James muss offensiv permanent Kontakt absorbieren und versucht inzwischen stärker über Technik und Timing abzuschließen als über reine Explosivität wie früher.
Umso größer war der Frust, dass mehrere Drives ohne Freiwürfe endeten. James kam im gesamten Spiel lediglich viermal an die Linie.
Nach der deutlichen 107:125-Niederlage wurde Redick noch klarer. Der Lakers-Coach verteidigte seinen Superstar öffentlich und kritisierte die Schiedsrichter scharf. "LeBron hat den schlechtesten Pfiff aller Superstar-Spieler, die ich je gesehen habe", erklärte Redick nach der Partie. Tatsächlich fällt seit Jahren auf, dass der Lakers-Star trotz seines extrem physischen Spielstils oft vergleichsweise wenige Freiwürfe erhält.
kon