vor 11 Stunden
Beförderung in der WNBA
Nach nur drei Einsätzen hat die neue WNBA-Franchise Portland Fire einen kleineren Umbruch in die Wege geleitet. Eine Nutznießerin davon war die deutsche Nationalspielerin Frieda Bühner.

Die WNBA-Saison kommt zwar gerade erst aus den Startlöchern. In Portland vollzieht man aber bereits jetzt eine mittelschwere Umstrukturierung. In Sug Sutton, Haley Jones und Kamiah Smalls entließ die Franchise aus dem US-Bundesstaat Oregon gleich drei Spielerinnen.
Die Löcher stopfen sollen nun allesamt Youngsters - dazu gehört auch Frieda Bühner. Nachdem die 21-Jährige infolge ihres Drafts an 17. Stelle einen "Development Contract" unterschrieben hatte, verwandelte das Team diesen nun in einen Standard-Vertrag. Für die deutsche Nationalspielerin hat das gleich mehrere positive Auswirkungen.
Einerseits unterstehen Bühners Einsätze in dieser Saison nun keiner Obergrenze mehr. Seit Einführung des neuen Tarifvertrags kann jedes Team zwei "Development Contracts" ausstellen. Allerdings sind die beiden Spielerinnen auf zusammen 24 Spiele limitiert.
Andererseits geht mit der Umwandlung des Vertrags auch eine satte Gehaltserhöhung für Bühner einher. Während ein "Development Contract" lediglich 750 Dollar pro Woche plus 6.000 Dollar pro Spieleinsatz abwirft, kann Bühner nun mit dem Mindestgehalt von 270.000 Dollar für die Saison rechnen.
Bühner kam bislang in drei der fünf Saisonspiele über durchschnittlich 11,7 Minuten pro Partie zum Einsatz. Dabei erzielte sie 2,0 Punkte und 1,7 Rebounds. Portland Fire steht bei einer Bilanz von 2-3 und auf dem Rang zwölf. Zur WNBA-Tabelle.
jos