vor 11 Stunden
WNBA kompakt
Die deutschen Spielerinnen haben in der WNBA-Nacht für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Während Nyara Sabally mit einer Karrierebestleistung glänzte, feierte Leonie Fiebich bei ihrer Rückkehr direkt einen wichtigen Sieg mit der New York Liberty. Auch Frieda Bühner war beim Erfolg von Portland im Einsatz.

Die Toronto Tempo haben sich mit 111:104 gegen die Chicago Sky durchgesetzt - vor allem dank einer überragenden Vorstellung von Nyara Sabally. Die deutsche Big Woman stellte mit 29 Punkten einen neuen Karrierebestwert auf und traf starke 11 ihrer 14 Würfe aus dem Feld.
Gemeinsam mit Marina Mabrey, die 24 Punkte und sieben Assists auflegte, führte Sabally Toronto offensiv an. Besonders in der Crunchtime übernahm die Deutsche Verantwortung: Nachdem Chicago im Schlussviertel noch einmal auf zwei Punkte herangekommen war, traf Sabally einen wichtigen Dreier zur zwischenzeitlichen Acht-Punkte-Führung.
Toronto überzeugte insgesamt mit enorm effizienter Offense und traf 56 Prozent aus dem Feld. Sabally legte bereits in der ersten Halbzeit 14 Punkte auf und half mit, die Kontrolle am Brett früh klar auf die Seite des Tempo zu ziehen.
Die New York Liberty haben ihre Negativserie beendet und sich mit 84:74 gegen die Phoenix Mercury durchgesetzt. Dabei feierte Leonie Fiebich nach ihrem Titelgewinn in Spanien ihr Comeback für New York (9 PTS, 2 STL).
Ohne die kurzfristig erkrankte Satou Sabally und ohne Sabrina Ionescu lagen die Liberty Mitte des dritten Viertels noch zurück, ehe ein unglaublicher 23:0-Lauf das Spiel komplett drehte. Vor allem Jonquel Jones dominierte in dieser Phase, während Phoenix gleich mehrere Ballverluste produzierte.
Den Grundstein hatte allerdings Marine Johannes gelegt. Die Französin traf bereits in der ersten Halbzeit fünf Dreier und kam am Ende auf 21 Punkte. Für New York war es der erste Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Serie.

Auch Frieda Bühner und Luisa Geiselsöder durften jubeln. Die Portland Fire setzten sich mit 71:61 gegen die Connecticut Sun durch und kontrollierten die Partie über weite Strecken.
Bühner kam von der Bank und steuerte in 13 Minuten starke neun Punkte bei. Geiselsöder stand dagegen in der Starting Five und kam auf drei Punkte, einen Rebound sowie zwei Assists.
Portland profitierte vor allem von der katastrophalen Dreierquote der Sun, die nur einen ihrer 21 Würfe von außen trafen. Zudem zwang Portland Connecticut zu 22 Ballverlusten.
Topscorerin der Partie war Carla Leite mit 20 Punkten für Portland. Connecticut bleibt nach der Niederlage bei nur einem Sieg aus acht Spielen.
sgm