vor 14 Stunden
Fpnf Teams mit 16 Siegen
Die Rostock Seawolves haben im Rennen um die Play-Ins einen Big Point gelandet. Die Norddeutschen gewannen in Vechta und können so weiter auf die Postseason hoffen.

Mit einer Niederlage wäre die Messe für Rostock so gut wie gelesen gewesen, stattdessen rücken die Seawolves wieder dicht an Platz zehn ran und haben den direkten Vergleich mit Vechta in der Tasche, wenn beide Teams die Saison mit der gleichen Bilanz beenden. Das gelang dank starker Arbeit am offensiven Brett, als Team sammelte man 21 Offensiv-Rebounds ein.
Und dann war da auch noch D’Shawn Schwartz. Mit 39 Punkten (14/20 FG, 7/10 Dreier) und 14 Rebounds stellte der Forward gleich zwei Karrierebestwerte auf und war der überragende Mann auf dem Feld. Schwartz leitete auch im zweiten Viertel einen 12:2-Lauf der Gäste ein, Vechta blieb hier über fünf Minuten ohne ein eigenes Field Goal.
Hier wurde die zweistellige Führung etabliert, die auf bis zu 19 Zähler anwuchs. Die Gastgeber schafften es schließlich in der zweiten Halbzeit nicht mehr, die Lücke zu schließen. Auch die Rückkehr von Tibor Pleiß (9, 2/8, 5 Rebounds in 9 Minuten) nach zwei Monaten Verletzungspause half nur bedingt, zumindest foulte der Ex-Nationalspieler Rostocks starken Center Owen Klassen (8, 9 Rebounds) sieben Minuten vor Schluss aus.
Am Ausgang des Spiels änderte dies nichts mehr. Alonzo Verge Jr. verbuchte mit zwölf Punkten und neun Assists fast ein Double-Double, bester Scorer war T.J. Bamba (19, 8 Rebounds). Für die Seawolves scorte nur noch Phil Greene IV (13) zweistellig.
Die BMA365 Bamberg Baskets machen noch einmal Druck auf Alba Berlin und haben durch den Sieg in Weißenfels zumindest mal Rang drei sicher. Die Partie startete verspätet, weil Geschäftsführer Martin Geißler nach 24 Jahren endgültig verabschiedet wurde. Es flossen Tränen, dazu wurde ein Banner unter die Hallendecke in der Stadthalle gezogen.
Einen Sieg konnte der MBC seinem Macher aber nicht schenken. Bamberg traf zu gut, vor allem aus der Distanz. Austin Crawley (21) verwandelte seine drei Versuche, dazu machte Spielmacher Cobe Williams (18) erneut ein starkes Spiel. Insgesamt scorten sechs Gästespieler zweistellig, beim MBC waren es deren fünf mit Topscorer Spencer Reaves (17).

Hinter Bamberg wird Bonn als Vierter in die Playoffs gehen, ein deutlicher Sieg gegen Trier sorgte hier für Klarheit. Die Gäste schossen sich mit 25 Ballverlusten zu oft selbst in den Fuß, auch der zuletzt als bester Offensiv-Spieler ausgezeichnete Jordan Roland (17, 4 TO) konnte das Ruder nicht rumreißen. Trier muss darum massiv um die Play-Ins zittern.
Bonn genießt in der Postseason dagegen Heimvorteil und lief nie Gefahr dieses Spiel zu verlieren. Acht Spieler erzielten mindestens acht Zähler, je 14 erzielten Joel Aminu und Patrick Heckmann.
Auch Oldenburg bleibt voll im Play-In-Rennen und sorgt für ein Szenario mit fünf Teams mit 16 Siegen vor dem letzten Spieltag. Gegen Absteiger Braunschweig taten sich die Donnervögel aber lange schwer, dazu dauerte das Spiel deutlich länger, da Löwen-Center Simi Shittu bei einem Dunk zu Beginn des zweiten Viertels die Shotclock über dem Korb außer Gefecht setzte.
Es mussten mobile Uhren in alle Ecken gestellt werden, um die Chancengleichheit zu erhalten. Brian Fobbs führte Oldenburg mit 18 Punkten (6/9 FG) an, Nationalspieler Nicholas Tischler steuerte 13 Zähler bei. Für die Löwen überzeugte mal wieder der Frontcourt mit Shittu (20, 7 Rebounds) und David N’Guessan (19, 8 Rebounds), dennoch behält Braunschweig die Rote Laterne.
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