vor 15 Stunden
Sabally fällt hingegen mehrere Wochen aus
Rund zwei Wochen vor dem wichtigen Qualifikationsturnier zur Basketball Champions League hat Rasta Vechta noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und ein bekanntes Gesicht an Bord geholt. Lloyd Pandi, der bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten als Leistungsträger und Publikumsliebling bei den Niedersachsen fungierte, schnürt überraschend auch in der Saison 2026/27 die Schuhe für die Orangenen.

Die Rückholaktion, nach der Pandi nicht mehr mit seiner alten Nummer 41, sondern mit der 2 auflaufen wird, hängt auch mit der angespannten Personalsituation zusammen. Der Neuzugang Lamin Sabally fällt nach einer Sprunggelenksverletzung und einem anschließenden operativen Eingriff für einige Wochen aus. Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele erklärte, dass man bewusst noch einen Kaderplatz für einen sechsten Ausländer freigehalten habe und Pandi, den man bereits im Frühjahr gerne gehalten hätte, ein sehr geschätzter Charakter und Spielertyp sei.
Der 27-jährige Kanadier hatte die Niedersachsen eigentlich nach Ende der vergangenen Saison verlassen. Kersten-Thiele erklärte damals: "Er hat durch seine guten Leistungen in den letzten zwei Saisons aber auch andere Optionen und möchte eine neue Herausforderung annehmen. Wir haben uns sehr um ihn bemüht, wollten ihn gerne bei uns behalten. Aber er möchte gerne etwas anderes machen."
Nach seinem Abschied war Pandi in seiner Heimat für die Vancouver Bandits in der Canadian Elite Basketball League aktiv und erreichte mit dem Team das Halbfinale. Dort legte er in 15 Partien durchschnittlich 7,4 Punkte, 4,7 Rebounds und 1,5 Assists auf. Durch diesen Einsatz dürfte der Swingman in bester Verfassung zur Mannschaft von Head Coach Christian Held stoßen. In der abgelaufenen BBL-Saison verbuchte der vielseitig einsetzbare Pandi in 31 Einsätzen für Vechta durchschnittlich 7,5 Zähler und 4,2 Rebounds.
Trainer Held betonte, wie gut der Neuzugang menschlich in die Mannschaft passe: "Wir wollen dem Ganzen einfach ein bisschen mehr Tiefe geben, gerade angesichts der Doppelbelastung durch den Europapokal. Denn wir wollen die Spieler ja nicht überlasten."
Auch der Rückkehrer selbst blickt voller Vorfreude auf die neue Saison und gab in der offiziellen Mitteilung ein klares Statement ab: "Rasta ist ein toller Klub, in dem ich mich weiterentwickeln kann. Ich freue mich darauf, viele Mitspieler und Coaches aus dem Vorjahr wiederzusehen." Das erste Pflichtspiel für Vechta steht am 15. September beim BCL-Qualifikationsturnier in Bulgarien an.
jos