01.02.2026
NBA kompakt
Die Mavericks lieferten bei den Rockets eine Crunchtime-Schlacht, mussten sich trotz eines weiteren starken Abends von Cooper Flagg aber knapp geschlagen geben. In Philadelphia reagierten die 76ers auf die Sperre von Paul Georgemit einem Statement-Sieg - angeführt von einem überragenden Joel Embiid.

Die Rockets setzten sich in einem intensiven Finish mit 111:107 gegen die Mavericks durch. Amen Thompson (21 Punkte, 9 Assists, 8 Rebounds) drückte der Partie seinen Stempel auf und brachte Houston mit einem Alley-Oop-Dunk in der Schlussphase in Position. Kurz darauf legte Alperen Sengun per Layup nach, ehe Tari Eason mit einem Dunk den Deckel draufmachte.
Dallas blieb bis zuletzt dran - vor allem wegen Cooper Flagg, der 34 Punkte und 12 Rebounds auflegte. Der No.-1-Pick hatte erst am Donnerstag mit 49 Punkten einen Teenager-Rekord aufgestellt und lieferte nun das nächste 30-Punkte-Spiel nach. In der Endphase verpasste Flagg jedoch erst einen Abschluss am Ring und danach einen Dreier, der den Comeback-Versuch endgültig beendete.
Wenige Stunden nach der 25-Spiele-Sperre für Paul George holten die 76ers ein 124:114 gegen die Pelicans - getragen von Joel Embiid. Der Center dominierte mit 40 Punkten und elf Rebounds, bekam in der Schlussminute sogar "M-V-P"-Rufe und machte die 40 von der Linie perfekt. Philadelphia traf insgesamt 17 Dreier und hielt New Orleans damit in den entscheidenden Momenten auf Abstand.
Trotz der klaren Namen war es lange enger als erwartet: Die Pelicans (13 Siege) blieben bis in die Schlussphase im Spiel, angeführt von Saddiq Bey (34 Punkte). Den entscheidenden Run leitete Tyrese Maxey mit einem wichtigen Dreier zum 117:111 ein, danach folgten weitere Treffer von Embiid und VJ Edgecombe. Der Sieg kam zudem in einer besonderen Kulisse: Philadelphia feierte das 25-jährige Jubiläum des Finals-Runs 2001 - mit Allen Iverson als Ehrengast.
Die Pacers setzten sich mit 129:124 gegen die Hawks durch und überstanden eine enge Schlussphase trotz 23 Turnovern. Andrew Nembhard (26 Punkte, 10 Assists) und Pascal Siakam (25 Punkte) führten Indiana an, Siakam traf 18,6 Sekunden vor Schluss den wichtigen Jumper zum 127:123. Schon zur Pause hatte Indiana ein Ausrufezeichen gesetzt: 80 Punkte, angetrieben von einem 45-Punkte-Viertel und einer starken Dreierquote (15/32).
Atlanta bekam ein echtes Monster-Spiel von Jalen Johnson nicht belohnt. Der Forward legte 33 Punkte, 12 Rebounds und 10 Assists auf und sammelte damit sein achtes Triple-Double der Saison, Nickeil Alexander-Walker ergänzte 21 Zähler. Indiana blieb aber stabil - auch, weil das Team nach dem 6:31-Start zuletzt spürbar besseren Basketball spielt.
Chicago gewann in Miami mit 125:118 - und das als stark dezimiertes Team. Ayo Dosunmu lieferte 29 Punkte (Saisonbestwert) und legte zusätzlich neun Assists sowie acht Rebounds auf. Matas Buzelis (21) und Isaac Okoro (20) halfen, während unter anderem die Leistungsträger Josh Giddey und Nikola Vucevic fehlten.
Miami kam im letzten Abschnitt mehrfach zurück und glich in den letzten 3:37 Minuten gleich viermal aus, ohne noch einmal in Führung zu gehen. Bam Adebayo erzielte 15 seiner 21 Punkte im vierten Viertel, Pelle Larsson steuerte 22 bei und Jaime Jaquez Jr. kam auf 20. Am Sonntag treffen die Bulls und Heat erneut in Miami aufeinander.
Minnesota gewann 131:114 in Memphis und feierte den vierten Sieg in Serie - alle vier Erfolge kamen zweistellig zustande. Anthony Edwards (33) und Julius Randle (27 Punkte, 7 Assists) gaben den Ton an, dazu punkteten Naz Reid und Jaden McDaniels jeweils 20. Im dritten Viertel zog Minnesota mit hoher Effizienz weg und verwaltete den Vorsprung anschließend souverän.
Memphis kassierte die sechste Niederlage nacheinander und musste erneut auf mehrere Rotation-Spieler verzichten. Ty Jerome führte die Grizzlies bei seinem Saisondebüt mit 20 Punkten an, doch die Probleme aus der Distanz setzten früh ein - in der ersten Hälfte fiel nur einer der ersten 18 Dreier.
sgm