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    Basketball - EuroLeague

    vor 3 Stunden

    14 Kriterien entscheiden

    Revolution in der EuroLeague: KI bestimmt jetzt die Schiedsrichter

    Die EuroLeague geht bei der Auswahl ihrer Schiedsrichter einen ungewöhnlichen neuen Weg. Künftig kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz, um die Referee-Gespanne für die einzelnen Partien zusammenzustellen.

    Daniel Hierrezuelo ist Schiedsrichter-Direktor der EuroLeague.
    Daniel Hierrezuelo ist Schiedsrichter-Direktor der EuroLeague. IMAGO/Nordphoto

    Künstliche Intelligenz hält nun auch bei den Schiedsrichtern der EuroLeague Einzug. Die europäische Königsklasse hat ein neues automatisiertes System eingeführt, mit dessen Hilfe die Referee-Gespanne für die einzelnen Spieltage zusammengestellt werden.

    Dabei handelt es sich nicht lediglich um ein Zukunftsprojekt. Das neue Verfahren wurde schon am ersten Spieltag der laufenden EuroLeague-Saison eingesetzt. Ab dem Auftakt des EuroCups soll die Technologie auch dort zum Einsatz kommen.

    • Die aktuelle Tabelle der EuroLeague

    14 Regeln entscheiden über Schiedsrichter-Ansetzungen

    Das System wurde mithilfe von KI-Technologie entwickelt und verarbeitet eine große Menge an Informationen zu den verfügbaren Schiedsrichtern und den jeweiligen Begegnungen. Grundlage dafür sind insgesamt 14 verschiedene Regeln, die vom Officiating Department der EuroLeague festgelegt wurden.

    Diese werden in drei große Bereiche unterteilt: sportliche Kriterien, die Verwaltung des Spielplans und der Arbeitsbelastung sowie Integrität. Berücksichtigt werden beispielsweise die Hierarchie und Erfahrung der Referees, ihre bisherigen Einsätze, die Häufigkeit ihrer Ansetzungen und ihre aktuelle Arbeitsbelastung.

    Auch die Zusammensetzung der einzelnen Gespanne spielt eine Rolle. So berücksichtigt das System unter anderem die Nationalitäten der Schiedsrichter und soll verhindern, dass bestimmte Referees innerhalb kurzer Zeit immer wieder bei Spielen derselben Mannschaft eingesetzt werden.

    EuroLeague verspricht mehr Konsistenz und Transparenz

    Daniel Hierrezuelo, Schiedsrichter-Direktor der EuroLeague, sieht vor allem in der Verarbeitung der großen Datenmenge einen Vorteil. Die Technologie ermögliche es, deutlich mehr Informationen gleichzeitig zu analysieren und bei jedem Spiel dieselben festgelegten Kriterien anzuwenden.

    Ziel sei es, die Arbeit der Schiedsrichter zu unterstützen, die Einsätze und Belastungen während der langen Saison besser zu verteilen und sämtliche relevanten Faktoren bei der Zusammenstellung eines Gespanns zu berücksichtigen.

    Die EuroLeague erhofft sich von dem neuen Verfahren zudem eine ausgeglichenere Verteilung der Einsätze sowie mehr Konsistenz, Transparenz und Unparteilichkeit bei den Ansetzungen.

    kon