28.03.2026
March Madness, Sweet Sixteen
Eric Reibe hat mit den UConn Huskies ebenfalls den Sprung ins Elite Eight von March Madness geschafft. Top-Favorit Duke musste dagegen lange zittern.

Die Huskies mussten sich gegen die Michigan State Spartans ganz schön strecken, um die nächste Runde zu erreichen. Das favorisierte Team um den Deutschen Eric Reibe lag zwischenzeitlich mit 19 Zählern in Front und ließ es ordentlich von draußen regnen (9/21 Dreier, 43 %), in der Schlussphase wurde es aber ein echter Krimi.
Mit 44,8 Sekunden auf der Spieluhr und einem Punkt hinten schickten die Spartans Huskies-Big Tarris Reed Jr. an die Freiwurflinie, der über die Saison gesehen nur 59 Prozent seiner Versuche von dort trifft. Der Topscorer (20 Punkte) behielt aber die Nerven und sorgte für die Drei-Punkte-Führung. Im Gegenzug verkürzte Jeremy Fears Jr. von der Linie erneut, ehe Alex Karaban (17) wieder den alten Vorsprung herstellte. Kur Tengs anschließender Dreierversuch für den Ausgleich verfehlte.
Reibe spielte beim Sieg keine große Rolle. Der Big stand nur sieben Minuten auf dem Feld, in denen er keinen Wurf nahm und sich auch keinen Rebound schnappte. Lediglich einen Assist konnte er verzeichnen, während er beide seiner Freiwürfe daneben setzte. Der zweite Deutsche Dwayne Komora kam gar nicht zum Einsatz.
Im Viertelfinale trifft UConn in einem echten Knaller auf Top-Seed Duke.

Der Gegner der Huskies musste dabei lange um seinen Platz im Elite Eight zittern. Die Blue Devils lagen gegen die stark aufspielenden St. John's Red Storm in der zweiten Halbzeit zweistellig zurück und wurden am Ende wahrscheinlich nur durch die Wunderheilung von Caleb Foster vor dem Aus bewahrt.
Keine drei Wochen (!), nachdem er sich den Fuß gebrochen hatte, gab der Guard sein Comeback und sorgte mit seiner Energie und seinen elf Punkten in Halbzeit zwei für den Umschwung. 14,7 Sekunden vor dem hatten die Red Storm die Chance, den Rückstand auf -1 zu drücken, Zuby Ejiofor vergab aber einen seiner zwei Freiwürfe. Die Tür blieb jedoch noch einen Spalt offen und Dylan Darling hatte von Downtown die Chance auf den Ausgleich, sein Dreier verfehlte das Ziel aber deutlich.
Angeführt wurden die Blue Devils von ihren beiden Stars Isaiah Evans (25 Punkte) und Cameron Boozer (22 Punkte, 10 Rebounds).
Raus sind dagegen die Iowa State Cyclones um den Deutschen Dominykas Pleta, die überraschend deutlich gegen 6-Seed Tennessee Volunteers gescheitert sind. Die Volunteers, die zum dritten Mal in Folge in die Runde der letzten Acht einziehen, dominierten die zweite Hälfte dank eines starken Auftritts von Nate Ament (18 Punkte). Pleta kam für Iowa in elf Minuten auf einen Punkt, einen Rebound und einen Assist, vergab aber auch drei Freiwürfe.
Ihr Gegner sind die Michigan Wolverines, das Ex-Team der Wagner-Brüder, das sich ohne Probleme gegen 4-Seed Alabama Crimson Tide durchsetzte. Bester Spieler war dabei Yaxel Lendeborg, der mit 23 Punkten (8/12 FG, 4/5 Dreier) und zwölf Rebounds gezeigt hat, warum er als Top-10-Pick im kommenden Draft gilt. Auf der Gegenseite zeigte Labaron Philon Jr. mit 35 Punkten und sieben Rebounds, warum auch er früh im Draft über die Theke gehen dürfte.
gfr