vor 18 Stunden
BBL kompakt
Am Samstagabend hat Rasta Vechta mit einem wichtigen Heimsieg die Krise der Niners Chemnitz vergrößert. Unterdessen haben die Telekom Baskets Bonn einen ebenso wichtigen Erfolg gegen die Löwen Braunschweig gefeiert.

Rasta Vechta hat gegen die Niners Chemnitz einen weiteren wichtigen Heimsieg eingefahren. Dabei reichte den Gastgebern ein offensiv überragendes drittes Viertel. Dieses entschieden die Niedersachsen mit 33:14 für sich. Im ersten Viertel führte Rasta durchgehend, bevor die Gäste im Laufe des zweiten Viertels Spielkontrolle und Führung übernahmen (50:45 zur Pause).
Im Verlauf des dritten Viertels kam Vechta um Topscorer Tommy Kurse (22 Punkte, 9/15 FG, 7 Rebounds, 7 Assists) und Matt Lewis (21 Punkte) zurück. Auch Justin Edler-Davis (15 Punkte) und Tibor Pleiß (13 Punkte, 12 Rebounds) hatten großen Anteil an einer zwischenzeitlichen 15-Punkte-Führung. Die Sachsen um Topscorer Stefan Smith (23 Punkte, 7/13 FG) konnten den Rückstand im Schlussabschnitt mehrfach auf sechs Punkte verkürzen. Jedoch kamen die Niners, bei denen auch Phlandrous Fleming (18 Punkte, 5 Rebounds, 6 Assists) und Nighael Ceaser (16 Punkte, 7 Rebounds) zweistellig punkteten, nicht mehr entscheidend heran.
Für Rasta steht am Dienstag (18:30 Uhr) das nächste Spiel in der BCL beim israelischen Vertreter Hapoel Holon an. Am Sonntag (15 Uhr) folgt ein erneutes Auswärtsspiel bei den Rostock Seawolves. Chemnitz darf in der kommenden Woche zweimal zu Hause ran. Am Mittwoch (19 Uhr) kommt es im EuroCup zum Duell mit Napoli Basket um den Ex-Würzburger Zac Seljaas. Ebenfalls am Sonntag (18 Uhr) sind dann die Löwen Braunschweig in der Messe Chemnitz zu Gast.
Im zweiten Spiel des Abends reichte den Telekom Baskets Bonn ein gutes letztes Viertel zum zweiten BBL-Sieg in Serie. Gegen die Löwen Braunschweig lag man nahezu das gesamte Spiel über in Rückstand, konnte jedoch letztlich die Partie für sich entscheiden.
Braunschweig startete offensiv brandheiß und führte nach dem ersten Viertel mit 13 Punkten, nachdem die Niedersachsen bereits 35 Punkte erzielt hatten. Erst im vierten Viertel gelang es den Rheinländern um Topscorer Marcus Foster (26 Punkte, 9/12 FG), die Führung erstmals seit der Anfangsphase zu übernehmen. Neben ihm punkteten drei weitere Bonner zweistellig: Michael Kessens (15, 5 Rebounds), Alijah Comithier (14) und Joel Aminu (11). Auf Braunschweiger Seite fiel zwar der Wurf von außen stark (46 Prozent), jedoch konnte auch Topscorer Devin Askew (20 Punkte) nichts am Ausgang des Spiels ändern. Neben dem Rückkehrer scorten gleich vier weitere Löwen zweistellig: Sheldon Edwards, Ferdinand Zylka (beide 15), Tajh Green und Chip Flanigan (beide zehn).
Für die Bonner steht am kommenden Samstag (18:30 Uhr) ein echtes Traditionsduell an: dann ist man bei den BMA365 Bamberg Baskets zu Gast. Die Löwen gastieren einen Tag später (18 Uhr) bei den Niners Chemnitz.
jsc