vor 4 Stunden
Vertragspoker mit All-Star wird immer kurioser
Die Vertragsverhandlungen zwischen den Detroit Pistons und Jalen Duren werden immer brisanter. Eine ungewöhnliche Forderung des Klubs soll den All-Star und dessen Berater überrascht haben - und könnte den Millionen-Deal weiter gefährden.

Wie The Athletic berichtet, sieht Detroits jüngster Vorschlag monatliche Gewichtskontrollen über das gesamte Kalenderjahr vor. Die Vorgaben sollen als Bonusklauseln in einen möglichen neuen Vertrag integriert werden. Schriftlich festgehalten wurden sie dem Bericht zufolge bislang allerdings noch nicht.
Duren und seine Berater soll die Forderung überrascht haben. Der 2,08 Meter große und rund 113 Kilogramm schwere Center gilt als ausgesprochen athletisch und beweglich. Öffentlich bekannte Gewichtsprobleme gab es bei ihm bislang nicht.
Intern sollen die Pistons Durens Gewicht dennoch teilweise für das Aus in Spiel sieben der zweiten Playoff-Runde gegen die Cleveland Cavaliers verantwortlich gemacht haben. Bereits damals habe der Klub von seinem Center verlangt, Gewicht zu verlieren. Dass das Thema erst zu diesem späten Zeitpunkt in die Gespräche einfließt, könnte die Verhandlungen zusätzlich belasten.
Duren erwägt dem Bericht zufolge, stattdessen die Qualifying Offer über 9,6 Millionen Dollar anzunehmen. Dann würde der 22-Jährige nur noch eine Saison in Detroit bleiben und im kommenden Sommer zum uneingeschränkten Free Agent werden. In der vergangenen Spielzeit erzielte er durchschnittlich 19,5 Punkte, 10,5 Rebounds und zwei Assists und wurde erstmals zum All-Star sowie ins All-NBA Third Team gewählt.
sgm