25.01.2026
Forward spielt in Belgrad keine Rolle mehr
Zwei Siege in Folge gab es zuletzt für Partizan Belgrad, doch zur Ruhe kommt der Klub nicht. Nun sorgen Äußerungen des Präsidenten über Jabari Parker für neuen Wirbel.

Sieg bei den Bayern, Sieg nach 27-Punkte-Rückstand gegen Tabellenführer Hapoel Tel Aviv. Es hätte eine gute Woche für Partizan sein können, doch kippte Präsident Ostoja Mijailovic gegenüber Mozzart Sport wieder Öl ins Feuer, als er die Situation rund um Ex-Nr.2-Pick Jabar Parker bewertete.
"Partizan hat ein Problem und das ist Jabari Parker", meinte der Präsident. "Machen wir uns nichts vor. Parker und Shake Milton bekommen von uns fast fünf Millionen Euro netto", rechnete Mijailovic vor. "Wie sollen wir einen Vertrag auflösen? Wenn wir das machen, müssen wir ihm sofort fünf Millionen geben. Bei einem Zweijahresvertrag geschieht das dagegen monatlich."
Stattdessen ist Parker nun auf dem Abstellgleis, Shake Milton fehlt dagegen wieder verletzt. Dass Parker nun bei Partizan auf der Tribüne sitzt, stört den Boss allerdings nicht. "Das ist die Aufgabe des Trainers und ich glaube, dass er ihn aus der Mannschaft geworfen hat."
Dazu deutete Mijailovic auch an, dass es Tyrique Jones war, der die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft "sabotiert" habe, was letztlich zum Rücktritt von Zeljko Obradovic führte. Den Namen des Centers nahm er aber nicht in den Mund, Jones ist inzwischen zu Olympiakos Piräus gewechselt. "Wir haben den Spieler abgegeben, der unserer Meinung nach dafür verantwortlich war", meinte Mijailovic.
Mit einer Bilanz von 8-16 belegt Partizan inzwischen wieder Rang 17 in der EuroLeague, doch bis zu den Play-Ins klafft noch immer eine Lücke von sechs Siegen.
rar