24.02.2026
KD will Olympia-Rekord weiter ausbauen
Im Interview mit ESPN äußerte sich Kevin Durant erstmals öffentlich zu seinen Plänen für die kommenden Olympischen Spiele im Jahr 2028. Dabei nutzte der Rockets-Star die Gelegenheit, um die sportliche Vormachtstellung der USA noch einmal zu untermauern.

"Mir gefällt diese ganze Diskussion um den Spielstil zwischen den USA und Europa nicht. Ich höre immer nur, dass die AAU das Spiel zerstören würde, die Euros spielen es richtig, während es die Amerikaner falsch machen."
Was er sagt, ist nicht ganz falsch. Durchaus nahm in den vergangenen Jahren, angeführt von den Europäern in der NBA, das Narrativ viel Platz ein, dass das europäische Ausbildungssystem eine bessere Schule des Spiels ermöglichen würde als auf dem College, wo Athletik und Tempo vorrangig sind.
"Es ist ziemlich viel Bullshit. Ich kann zwischen den Zeilen lesen", so Durant weiter. "Es ist ein Seitenhieb gegen schwarze Amerikaner. Wir kontrollieren das Spiel - und sie haben das satt."
Bei den kommenden Olympischen Spielen werde der 37-Jährige auch wieder zur Verfügung stehen. "Auf jeden Fall möchte ich spielen", sagte er und fuhr mit seiner Medienkritik fort: "Ihr aus den Medien habt es so dargestellt: Dieses Narrativ vom letzten Tanz - woher kam das? LeBron hat gesagt er wäre nicht mehr dabei. Das habt ihr aber nicht von mir oder Steph gehört."
Die Verfügbarkeiten stehen auch deshalb unter besonderer Beobachtung, weil die Olympischen Sommerspiele 2028 in Kalifornien ausgetragen werden. LeBron James hatte seine Teilnahme im Vorfeld bereits mehrfach ausgeschlossen. Auch Curry deutete ein Nein an, wenngleich er die Tür offen ließ: "Sag niemals nie, aber ich bezweifle es stark. Ich bezweifle es wirklich stark."
jos