vor 7 Stunden
Neue Details zum Abschied aus Los Angeles
LeBron James verließ die Los Angeles Lakers nach acht gemeinsamen Jahren und schloss sich den Philadelphia 76ers an. Nun legt ein Insider nahe, dass nicht nur die sportliche Ausrichtung, sondern auch das geringe Interesse seines bisherigen Teams zum Abschied beigetragen haben könnte.

Bislang galt vor allem der unterschiedliche Zeitplan als Grund für die Trennung. Während die Lakers ihre Zukunft um Luka Doncic aufbauen, wollte der mittlerweile 41-jährige James bei einem sofortigen Titelanwärter unterschreiben. Laut Lakers-Insider Jovan Buha könnte hinter dem Wechsel jedoch noch mehr stecken.
Im Podcast Buha’s Block berichtete Buha, dass Los Angeles seinen Superstar offenbar nicht ernsthaft von einem Verbleib überzeugen wollte. Zu Beginn der Free Agency soll es nur ein Gespräch gegeben haben. Danach hätten beide Seiten erst wieder miteinander gesprochen, als James den Lakers seinen Abschied mitteilte.
"Die Lakers haben nicht ausdrücklich gesagt: 'Hey, wir wollen dich nicht zurück'", erklärte Buha. Durch die fehlenden Anrufe hätten sie diese Botschaft allerdings indirekt vermittelt. Besonders deutlich machte er den Unterschied mit einem Vergleich: "Jonathan Kuminga wurde von den Wolves 94-mal angerufen. LeBron wurde von den Lakers einmal angerufen."
Diese Lücke bei Interesse und Kommunikation spreche laut Buha "Bände". James verbrachte acht Spielzeiten in Los Angeles, führte die Lakers 2020 zur Meisterschaft und stellte zahlreiche NBA-Rekorde auf. Nun geht er mit Philadelphia auf die Jagd nach seinem fünften Titel.
sgm