vor 12 Stunden
Summer League in Las Vegas
Auch Tag fünf der Summer League in Las Vegas hat wieder einige Highlights für uns parat gehabt. Während Nr.3-Pick Cameron Boozer weiterhin dominiert, hat bei den Cleveland Cavaliers ein Zweitrundenpick Feuer gefangen. Für das Highlight des Tages sorgte aber Bulls-Rookie Caleb Wilson (#4) mit einem irren Dunk.

Vier Spiele hat Cameron Boozer nun absolviert und mittlerweile wird klar, warum der Ex-Duke lange als potenzieller Top-Pick gehandelt wurde. Er ist eine absolute Scoring-Maschine und wirkt seit der ersten Minute absolut NBA-ready. In keinem seiner bisherigen Auftritte erzielte er weniger als 15 Zähler, in Las Vegas knackte er nun zum zweiten Mal in Serie die 20-Punkte-Marke. Gegen die Mavs waren es 21 (7/17 FG, 2/8 Dreier), dazu schnappte er sich acht Rebounds und spielte drei Assists. Für den Sieg reichte es allerdings nicht, da Rookie-Guard Sergio De Larrea (#25) mit 16 Punkten und zwölf Assists ebenfalls einen Sahnetag erwischte.
Ebenfalls nicht für einen Sieg reichte es für Nr.4-Pick Caleb Wilson und die Chicago Bulls im Duell mit den Utah Jazz, dennoch sorgte der Forward für reichlich Aufsehen. Mit 19 Punkten (8/17 FG) war er der Topscorer seines Teams und auch der mit Abstand beste Blocker (5!), dazu schnappte er sich acht Rebounds, spielte zwei Assists und klaute zweimal den Ball. Sein Highlight war aber ein krachender Dunk über Jonas Aidoo, der seine unfassbare Athletik eindrucksvoll unter Beweis stellte.
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Apropos Wilson: Vor wenigen Tagen hatte er noch den Summer-League-Bestwert mit überragenden 35 Zählern bei seinem Debüt aufgestellt, jetzt muss er sich diesen Rekord allerdings mit Meleek Thomas teilen. Der 35. Pick des diesjährigen Drafts war beim klaren Sieg der Cavs über die Heat überhaupt nicht zu stoppen und legte ebenfalls 35 Punkte auf. Dabei traf er 14/23 aus dem Feld und fünf seiner neun Versuche von Downtown.
Erwähnenswert sind zudem auch die Leistungen der beiden ehemaligen Arizona-Teamkollegen Brayden Burries (#10) und Koa Pete (#30), die sich beim Duell der Bucks und Suns direkt gegenüberstanden. Pete legte dabei 19 Punkte auf und konnte am Ende den Sieg mit Phoenix feiern, Burries zeigte jedoch die bessere individuelle Leistung (23 Punkte, 8 Rebounds, 6 Assists, 4 Steals).
gfr