08.02.2026
Zu geringer Gegenwert
Mit dem Trade von Anthony Davis haben die Dallas Mavericks einen Schlussstrich unter den fatalen Deal von Luka Doncic vor einem Jahr gezogen. Angesichts des geringen Gegenwerts für den Big Man zeigte sich Mavs-Legende Dirk Nowitzki allerdings enttäuscht.

"Ich kann euch eins sagen: die Mavs-Fans sind glücklich damit", erklärte der gebürtige Würzburger in seiner Rolle als TV-Experte für Prime Video. Die Reaktion der Franchise-Anhänger begründete er damit, dass diese nicht ständig an den damaligen Trade von Luka Doncic erinnert werden wollten.
Nowitzki selbst habe mit dem Tauschgeschäft aber durchaus seine Probleme. "Wenn ich mir den Deal anschaue, gab es da nicht viel im Gegenzug - sowohl hinsichtlich der Picks als auch der Spieler. (...) Deswegen bin ich ein bisschen enttäuscht."
| Washington erhält | Dallas erhält | Charlotte erhält |
|---|---|---|
| Anthony Davis | Khris Middleton | Malaki Branham |
| Jaden Hardy | AJ Johnson | |
| D'Angelo Russell | Tyus Jones | |
| Dante Exum | Marvin Bagley III. | |
| 2026 1st (via OKC) | ||
| 2030 1st (via GSW) | ||
| 3x 2st (via WAS) |
Klar ist: Keiner der erhaltenen Spieler dürfte Teil der mittel- bis langfristigen Planung der Franchise sein. Viel mehr sei es laut Nowitzki darum gegangen, finanziellen Spielraum zu schaffen. "Sie sind ein paar Verträge losgeworden, die der Franchise nicht mehr zuträglich waren."
Unglücklich sei die deutsche Basketball-Legende auch deshalb, weil das Zusammenspiel Davis' mit Rookie Cooper Flagg durchaus gut funktioniert habe. "Das war eine wirklich solide Combo. Aber wir werden nie mehr erfahren."
Anstelle der einst von Ex-GM Nico Harrison kommunizierten "Win-Now-Phase" machten die Mavericks damit die Kehrtwende perfekt. "Sie gehen bei Cooper Flagg all-in. Um ihn herum wird jetzt aufgebaut."
jos