vor 18 Stunden
Kontroverse Aussage des zweifachen NBA-Champions
Kevin Durant hat in seiner Karriere bereits mehrere "Superteams" entscheidend mitgeprägt. Auf die Frage, was das beste Team auf dem Papier gewesen sei, überraschte der 16-fache All-Star nun.

"Wenn man sich die reinen Fakten anschaut, dann würden offensichtlich die meisten die Warriors nennen - sie hatten Steph und Klay", so Durant bei "Boardroom Talks", der allerdings einwendet, dass die beiden zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht so verdiente Spieler waren, wie das heute der Fall ist: "Steph war zwar schon MVP. Aber Klay und Draymond hatten noch nicht all ihre Auszeichnungen. Sie waren erst auf dem Weg dahin."
Anders sei das im Falle des Brooklyn-Nets-Teams von 2021/2022 gewesen, das in seiner Tiefe deutlich mehr große Namen gehabt hätte: "Kyrie [Irving], James [Harden], Blake Griffin, LaMarcus Aldridge, Paul Millsap, Patty Mills", zählte er auf. "Diese Jungs hatten ihre Karrieren so gut wie beendet und alle Auszeichnungen erhalten; zusätzlich zu mir, James und Kyrie. Wenn man also nur die Auszeichnungen betrachtet, würde ich sagen, dass das Team das beste ist.“
Eine Unterscheidung nahm Durant allerdings zwischen dem besten Team auf dem Papier und dem besten tatsächlichen Team vor. In zweiterem Ranking seien doch die Warriors auf Platz eins - wenngleich er sich dabei weder auf das Championship-Team von 2017 noch jenes von 2018 bezog. Noch davor sehe er den Kader von 2019, zu dem neben ihm, Curry, Thompson und Green auch Center DeMarcus Cousins gehörte.
"Mit Cousins auf der Centerposition war das wahrscheinlich das beste Team, in dem ich je gespielt habe. Das Team aus Brooklyn kommt dicht dahinter."
jos